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1,4 Prozent Zuwachs in 2020 / Sieben Monate am beliebtesten
Saisonkennzeichen weiter auf dem Vormarsch
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Seit der Einführung von Saisonkennzeichen zum 1. März 1997 ist deren Anzahl stetig gestiegen. 2021 hat ihre Anzahl gegenüber dem Vorjahr um +1,4 Prozent (rund 34.000) zugenommen. Bei den Pkw war ein Anstieg von gut 25.000 Saisonkennzeichen zu verzeichnen, der Rest geht mehrheitlich an die Motorräder.
Die Motorräder machten mit 1,36 Millionen auch erneut die größte Gruppe unter den Fahrzeugen mit Saisonkennzeichen aus. Damit hatten sie einen Anteil von 53,8 Prozent an allen Saisonkennzeichen, gefolgt von den Pkw mit 39,0 Prozent. Rund 60 Prozent aller Pkw sind dabei Cabrios oder Wohnmobile. 43,6 Prozent aller Saisonkennzeichen wurden für sieben Monate, 32,6 Prozent für acht Monate und 10,8 Prozent für sechs Monate (2017: 11,7 %; 2013: 13,0 %) ausgegeben. Seit 2013 sank dabei die Beliebtheit der Laufzeiten von zwei bis sieben Monate, während das 8-Monats-Kennzeichen und die Zeiträume zwischen neun und elf Monaten zulegten.
Fahrzeuge mit Saisonkennzeichen dürfen nur in dem gekennzeichneten Zeitraum gefahren werden. Außerhalb dieses Zeitraums darf das Fahrzeug nicht genutzt, aber auch nicht auf öffentlichen Flächen abgestellt werden. Nach Ablauf der Ruhezeit kann das Fahrzeug ohne Anmeldeformalitäten wieder genutzt werden.
