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Werk in Dortmund geht an Münchner Industriegruppe
Daimler verkauft Minibus-Geschäft

Daimler
Im Bild der Sprinter City 75 mit Platz für zwölf Passagiere
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Der Kaufvertrag wurde heute unterzeichnet, die Umsetzung erfolgt zum Jahresende. Die Produktion soll fortgesetzt werden, hieß es, in den Bereichen Vertrieb und Aftersales soll es eine enge Partnerschaft zwischen Daimler Buses und Aequita geben. Zum Kaufpreis wurde nichts verlautbart.
Daimler erklärte zur Begründung, man wolle sich künftig auf das Kerngeschäft - die Produktion von Komplettbussen und Fahrgestellen über acht Tonnen - konzentrieren. Vor dem Hintergrund hohen Investitionsbedarfs zur Elektrifizierung und Digitalisierung seien Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen notwendig. Während Daimler offenbar kein gutes Geschäft mit den Minibussen gemacht hat, sieht Aequita insoweit "sehr gute Wachstumschancen", wie es hieß.
Die Mercedes-Benz Minibus GmbH ist ein Tochterunternehmen der EvoBus GmbH, die wiederum ein Daimler-Tochterunternehmen ist. Hier wird seit 2008 das komplette Minibus-Portfolio produziert, seit 2019 die neue Sprinter-Generation an Minibussen. Bis heute wurden den Angaben zufolge mehr als 20.000 Minibusse in Dortmund produziert.
