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Matrixlicht, Digitalinstrumente und neues Navi für die Mittelklasse
Modellpflege für den Renault Talisman
Renault
den Talisman – und keiner merkt's
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Am Heck beschränken sich die Neuerungen auf Chromapplikationen in den Rückleuchten, die nun einen Laufblinker ausweisen. Im Übrigen erhält der Talisman drei neue Lackoptionen und neue Räderdesigns.
Neuerungen gibt es auch im Assistenzbereich. So steht ein Querverkehrswarner respektive Ausparkassistent zur Verfügung, der allerdings suboptimal nur an die Tote-Winkel-Leuchten im Außenspiegel gekoppelt ist. Der Tote-Winkel-Warner selbst arbeitet jetzt zeitgemäß mit Radar- statt mit Ultraschalltechnik, der Notbremsassistent erkennt fortan auch Fußgänger, und der uncoole Spurhaltewarner wird zum zeitgemäßen aktiven Spurhalteassistenten. Neu ist der der Autobahn- und Stauassistent, zu dessen genauem Funktionsumfang sich Renault aber noch ausschweigt.
Das Facelift umfasst auch die Umstellung von "R-LINK 2" auf die jüngste Generation des onlinegestützten Multimediasystems "EASY LINK". Dieses erlaubt automatische Navigations- und Software-Updates "over the air" und bietet einen bis zu 9,3 Zoll statt bisher 8,7 Zoll großen, weiterhin markentypisch vertikal angeordneten Touchscreen. Außerdem montieren die Franzosen nun ein digitales Kombiinstrument mit 10,2 Zoll Größe, allerdings nicht im Basismodell.
Eine Smartphone-Ablage mit QI-Ladefunktion, ein optimiertes Bose-Soundsystem und eine um den "Neutral"-Modus erleichterte Fahrprogrammauswahl ("Multi Sense") ergänzen die Modellpflege. Sie erscheint im Handel im Juni 2020; die Preise - aktuell zwischen 32.800 und 47.600 Euro - dürften sich nur unwesentlich ändern. Dennoch ist zu erwarten, dass sich der Talismann sowohl gegenüber der deutschen Konkurrenz als auch dem Peugeot 508 schwer tun wird.

