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Nick Reilly folgt auf Hans Demant
Opel vollzieht Chefwechsel
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| Opel | |
| Reilly, Demant | |
Früheren Angaben zufolge will Reilly bis Ende Januar sein Sanierungskonzept vorlegen. Es soll als Grundlage für Verhandlungen über Staatshilfen dienen. GM hat den Bedarf insoweit auf 3,3 Milliarden Euro beziffert, rund 2,7 Milliarden davon sollen Regierungen derjenigen Länder aufbringen, in denen Opel Standorte hat.
Ebenfalls neu in der Geschäftsführung sind Rita Forst und Mark James. Forst ist zuständig für den Bereich Entwicklung; sie war bisher "Executive Director, Vehicle Systems & Integration" im Internationalen Technischen Entwicklungszentrum von Opel in Rüsselsheim. Der Brite James wird neuer Finanzchef; zuletzt war er in dieser Position bei GM Daewoo in Korea tätig. Reinald Hoben (Fertigung), Holger Kimmes (Personal), Tom McMillen (Einkauf) und Alain Visser (Verkauf, Marketing & Aftersales) bleiben weiterhin Geschäftsführer.
Hans Demant (59), der seit Juni 1994 als Nachfolger von Carl-Peter Forster an der Spitze von Opel stand, war unmittelbar zuvor von seinem Posten zurückgetreten. Er wird das Unternehmen aber nicht etwa verlassen, wie man annehmen könnte, sondern wechselt auf eine niedrigere Ebene. Innerhalb des GM-Konzerns wird er Vice President für weltweite Technologierechte.
Das neue Opel-Führungsteam werde die anstehenden Aufgaben schnell und mit viel Elan angehen, sagte Reilly. "Insbesondere wollen wir mit Insignia, Astra, dem neuen Meriva und einer Reihe von weiteren neuen Produkten in diesem Jahr angreifen und unseren Marktanteil steigern."
Mit seiner Ernennung zum Opel-Chef legt Reilly sein Mandat als Mitglied des Aufsichtsrats nieder. Prof. Dr.-Ing. Uwe Loos, Günter Michels und Bernd Pierburg scheiden ebenfalls aus dem Gremium aus. Neu bestellt wurden als Vertreter des Eigentümers Stephen Girsky, Michael P. Millikin, Bill Parfitt und Karl-Friedrich Stracke.












