archivmeldung Lesezeit ~ 2 Minuten
Gleichzeitig Investionen von 450 Mio. Euro in deutsche Standorte
Mercedes: Sprinter III auch aus US-Fertigung

Daimler
Mercedes investiert 300 Mio.
Euro in Düsseldorfer Sprinter-Werk
Ein Verfahren, dass Mercedes so auf Dauer nicht durchhalten kann, weil es zu klaren Wettbewerbsnachteilen (höhere Kosten, lange Lieferzeiten) führt. In der Konsequenz hat Daimler nun entschieden, den Sprinter III auch in den USA zu fertigen. Wo genau, steht noch nicht fest, der Standort solle in den nächsten Monaten "im Rahmen des üblichen Auswahlprozesses" festgelegt werden, heißt es.
In Deutschland wird der Sprinter in Düsseldorf (geschlossene Varianten) und Ludwigsfelde (offene Baumuster) gefertigt. Die Belegschaft hatte zuletzt befürchtet, dass Mercedes die Produktion aus Deutschland teilweise abziehen und dabi bis zu 1.800 Jobs abbauen könnte, und hatte gestreikt.
Dem trat Daimler nun mit einer Investitionszusage entgegen. Beide Werke sollen mit Millionenaufwand modernisiert werden, Düsseldorf soll 300, Ludwigsfelde 150 Millionen Euro bekommen. Darüber hinaus soll Düsseldorf als Kompetenzcenter für die weltweite Sprinter-Fertigung künftig eine noch zentralere Rolle im globalen Produktionverbund von Mercedes-Benz Vans einnehmen, erklärte Daimler. "Mit Investitionen von fast einer halben Milliarde Euro sichern wir langfristig die Wettbewerbsfähigkeit unserer deutschen Werke und machen sie fit für den harten globalen Wettbewerb in diesem Segment", so Volker Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz Vans.
Der Mercedes Sprinter kam 1995 auf den Markt, die zweite Generation 2006. Rund 2,5 Millionen Fahrzeuge hat Daimler eigenen Angaben zufolge bisher ausgeliefert. Der Sprinter ist der einzige große Transporter, der in Deutschland gebaut wird, sieht man vom Schwestermodell VW Crafter ab, das aber nach dem Generationswechsel wie berichtet von VW in Eigenregie in Polen gebaut werden wird.











