archivmeldung Lesezeit ~ 2 Minuten
Inbetriebnahme neuer CNS-Fräsmaschinen
BMW-Werk Eisenach: Jubiläum mit Chefwechsel
![]() | |
| BMW-Vorstand Arndt empfängt | BMW |
| MP Lieberknecht in einem BMW Dixi | |
Im Jahr 1992 gründete die BMW Group in Krauthausen bei Eisenach die BMW Fahrzeugtechnik GmbH - neben München und Dingolfing der dritte Standort für einen Werkzeugbau zur weltweiten Versorgung der Automobilwerke mit Presswerkzeugen.
Das Jubiläum ist gleichzeitig Startpunkt zur Inbetriebnahme neuer Anlagen und Strukturen, in die das Unternehmen unlängst knapp 20 Millionen Euro investiert hat. Ein Großteil davon ging ging in CNC-Fräsmaschinen der neuesten Generation, um in Feinstarbeit bis zu 40 Tonnen schwere hochpräzise Presswerkzeuge herzustellen. Zudem erhielt das Werk eine neue Presse zur Einarbeitung der Werkzeuge, bevor diese an die Automobilwerke geliefert werden. Hinzu kommt die Automatisierung der Pressenstraße, um Außenhautteile aus Stahlblech, Aluminium und Edelstahl für die Rolls-Royce-Manufaktur in Goodwood/England effizienter herstellen zu können.
Das Jubiläum ist zeitgleich der letzte Arbeitstag von Werkleiter Thomas Michel in Eisenach. Michel übernimmt eine neue Funktion im BMW-Werk Rosslyn/Südafrika. Sein Nachfolger und damit Chef der rund 230 Mitarbeiter wird Dr. Michael Eckl, bislang Leiter Technologiesteuerung Karosseriebau für die BMW Group.
Als BMW vor 20 Jahren das Werk Eisenach eröffnete, war das zugleich eine Rückkehr zu den Wurzeln des Unternehmens. Denn im Jahr 1928 begann BMW mit der Produktion von Automobilen in Eisenach. Hier liefen bis zum 2. Weltkrieg sämtliche BMW-Automobile vom Band. Das erste Fahrzeug war der in Lizenz gefertigte Dixi 3/15. Thüringen markiert damit den Einstieg von BMW in das Automobilgeschäft. Zuvor fertigte BMW in München Flugmotoren und Motorräder.












