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Donnerstag, 2. Juli 2020,
Mild-Hybrid kommt / Doppelkupplung und neue Extras

Neues vom Ford Fiesta

Neues vom Fiesta: Ford verkauft sein Erfolgsmodell jetzt auch in einer elektrifizierten Variante – einer leicht elektrifizierten allerdings nur. Dazu kommen einige weitere Neuerungen für den Kleinwagen.
Neues vom Ford Fiesta
Ford
Ford bietet den Fiesta jetzt
auch mit Mild-Hybrid-Technik an
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Ford hatte im vergangenen bekanntgegeben, dass in Europa jede neue Baureihe der Marke mindestens eine elektrifizierte Modellvariante erhalten wird. Alleine in diesem Jahr sollen 14 elektrifizierte Modelle auf den Markt kommen. Elektrizifiert bedeutet dabei aber natürlich nicht rein elektrisch, und auch ein Plug-in-Hybrid ist von Ford zumeist nicht gemeint.

So erscheint der Fiesta jetzt in einer Mild-Hybrid-Ausführung. Motorisch vertraut diese Version auf den bekannten Dreizylinder-Turbobenziner "Ecoboost" mit 1,0 Liter Hubraum und Zylinderabschaltung in Verbindung mit einem 48-Volt-Mild-Hybrid-System. Ford nennt diesen aus dem Puma bereits bekannten Antrieb "EcoBoost Hybrid". Im Fiesta sind Varianten mit 125 und 155 PS verfügbar, beide ausschließlich mit manueller Schaltung.

Der riemengetriebene Starter-Generator, der auch die Lichtmaschine ersetzt, verfügt über eine Leistung von 16 PS und ein Drehmoment von maximal 24 Newtonmetern. So hilft er, das Turboloch zu überbrücken, kann den Verbrenner teilweise entlasten oder bei vollem Leistungsabruf zusätzliche Kraft beisteuern. Sinn der Sache ist aber vor allem der Effizienzgewinn, den Ford auf bestenfalls fünf Prozent beziffert. Der Akku speichert knapp 0,5 kWh an Strom.

Die Variante mit 155 PS, die Ford ab mutigen 22.750 Euro verkauft (Dreitürer, Ausstattungsversion "Titanium") ist fortan stets hybridisiert. Bei der schwächeren Ausführung besteht die Wahl zwischen Mild-Hybrid und Schaltgetriebe für 21.250 Euro oder - neu im Angebot - ohne Stromtechnik, dafür aber mit 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Hierfür ruft Ford gar 23.050 Euro auf. Alle Fiesta-Ausführungen sind noch nach der EU6d-temp-Abgasnorm zertifiziert.

Einige weitere Neurungen fließen aktuell in die Baureihe ein. So findet der aktive Park-Assistent jetzt auch Parklücken, die quer zur Fahrtrichtung liegen. Neu sind zudem der aktive Querverkehrswarner für Ausparkmanöver im Rückwärtsgang, der aber nur für vier der nicht weniger als neun Ausstattungslinien (ST nicht eingerechnet) bestellbar ist, und ein Fernzugriff aufs Fahrzeug via Smartphone-App. Schließlich verbauen die Kölner den Subwoofer des optional verfügbaren B&O-Soundsystems nun im Bereich des Radkastens, um den Gepäckraum zu maximieren und um ein vollwertiges Reserverad in dieser Konstellation verfügbar zu machen.
Leserbrief Autokiste folgen date  15.06.2020  —  # 13195
text  Hanno S. Ritter
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB
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