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Sonntag, 1. November 2020,
Mildhybrid wird Standard / Neue Schürzen / Höhere Preise

Facelift für den Suzuki Ignis

Nach drei Jahren hat Suzuki seinen Kleinsten überarbeitet. Der Ignis bekommt eine etwas bulligere Optik, ein Hybridchen-System – und höhere Preise bei weniger Leistung.
Suzuki
Suzuki spendiert dem Ignis ein Facelift,
das ihn optisch etwas in die SUV-Ecke rückt
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Bevor der Ignis eine Midlife-Crises bekommt, bekommt er eine Midlife-Modellpflege. Äußerliche Kennzeichen sind ein etwas präsenterer Kühlergrill und eine Frontschürze, die eine schönere Nebelleuchten-Integration aufweist und im Übrigen vermittels eines silberfarbenen Einsatzes optisch auf SUV getrimmt ist. Das hintere Pendant wurde entsprechend angepasst, die polarisierenden Rücklichter dagegen hat Suzuki unverändert belassen.

Komplettiert wird die Überarbeitung durch drei neue Metallic-Lackierungen, die im Topmodell "Comfort+" mit schwarzem Dach bestellbar sind. Damit umfasst die Farbpalette nun neun Einfarb- und fünf Zweifarblackierungen. Abhängig von der gewählten Außenfarbe sind die Innenraumdekore für Mittelkonsole, Türverkleidung und Sitzbezüge in Silber oder Blau ausgeführt; ansonsten dominiert die Farbe Schwarz das überarbeitete Interieur.

Neues gibt es auch beim Antrieb. So wird der 1,2-Liter-Benziner nur noch in Kombination mit dem 12-V-Mildhybrid-System angeboten, dessen Akku von 3 Ah auf 10 Ah vergrößert wird. Gleichzeitig hat Suzuki den Verbrenner überarbeitet, was ihm unter dem Strich 83 statt 90 PS Leistung und 107 statt 120 Newtonmeter Drehmoment einbringt, wobei letztere jetzt allerdings bei 2.800 statt 4.400 Umdrehungen anliegen. Fahrleistungswerte liegen noch nicht vor; Suzuki hat den Fokus auf den Normverbrauch gelegt, der von 4,2 auf 3,9 Liter (NEFZ) sinkt. Dies betrifft die Version mit manuellem Fünfganggetriebe. Die Ausführung mit dem stufenlosen CVT-Getriebe kommt auf 4,3 (bisher 4,8 ohne Hybrid) und die Allradvariante auf 4,2 statt 4,6 Liter.

Die bisherige Basisversion "Basic" hat Suzuki gestrichen, der Ignis "Club" - erweitert um DAB-Empfang beim Radio - fungiert fortan als Einstieg. Entsprechend steigen die Preise von bisher mindestens 12.470 auf 15.470 Euro. Gegenüber dem bisherigen "Club"-Hybridmodell bedeutet dies einen Aufschlag von deutlichen 720 Euro. Ab April wird das Facelift im Handel stehen.
Leserbrief Autokiste folgen date  04.03.2020  —  # 13139
text  Hanno S. Ritter
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB
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