Das unabhängige Portal rund um Automobil & Verkehr
+++   Wir machen Sommerpause   +++
Freitag, 30. Oktober 2026
Autokiste-Logo
Zur Startseite
Marken & Modelle Lesezeit ~ 1 Minute

Diesel als Fronttriebler

Kia Sorento: Neues Basismodell

Kia bringt für sein Verbrenner-Flaggschiff eine neue Basisversion. Einem überschaubaren Preis- und Verbrauchsvorteil stehen Nachteile bei Traktion, Image und Optionen gegenüber.

Kia Sorento: Neues Basismodell
Kia
Den Kia Sorento gibt es jetzt auch als Diesel-Fronttriebler (Bild zeigt nicht mehr erhältliche GT-Line)
ANZEIGE
Die Angebotspalette des Kia Sorento bekommt Zuwachs am unteren Ende: Das Dieselmodell kann ab sofort auch ohne Allradantrieb bestellt werden. Abgesehen vom fehlenden Kraftschluss zur Hinterachse bleibt der Antriebsstrang dabei unverändert. Der 2,2-Liter-Vierzylinder leistet 194 PS und überträgt seine Kraft via Acht-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe (DCT8); auch die Anhängelast beträgt weiter 2,5 Tonnen.

Vorteile bietet die 2WD-Variante minimal bei der Beschleunigung (9,5 statt 9,7 Sekunden), etwas mehr beim Norm-Verbrauch (6,2 zu 6,6 Liter) und am ehesten bei der Anschaffung: Der Basispreis sinkt um 2.000 auf 54.690 Euro. Ob dreieinhalb Prozent Ersparnis für weniger Traktion, weniger Image – Frontantrieb passt so gar nicht zu einem großen Diesel-SUV – und geringere Wiederverkaufschancen ein gutes Argument sind, scheint uns allerdings fraglich.

Dies gilt umso mehr, als der Fronttriebler nicht mit der höchsten Ausstattungslinie "Platinum" kombinierbar ist. Seitenairbags hinten, 20-Zoll-Räder, Niveauregulierung, elektrische Lenkradverstellung, Alu-Pedalerie, Nappa-Leder, schwarzer Dachhimmel, Sitzventilation, 100-Watt-USB-Buchse, Handy-Schlüssel und Fingerabdruck-Sensor sowie Remote Parking sind damit nicht erhältlich; die Liste ist nicht abschließend.
text  
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB
Kia
ANZEIGE