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Verkehr & Reise Lesezeit ~ 2 Minuten

Erhöhte Staugefahr durch Ferienwechsel

ADAC-Stauprognose für das Wochenende 30.10.-01.11.2026

Auch wenn Allerheiligen dieses Jahr auf einen Sonntag fällt, ist am kommenden Wochenende erneut mit erhöhtem Verkehrsaufkommen und Behinderungen zu rechnen.

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Durch das Ferienende in mehreren Bundesländern und den Ferienbeginn in Bayern erwartet der ADAC erhöhte Staugefahr am kommenden Wochenende. Bereits am Freitagnachmittag kommt, vor allem im Süden Deutschlands, zum üblichen Wochenendverkehr verstärkter Reiseverkehr hinzu. Auch am Samstagvormittag ist mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Besonders betroffen sind die Fernreiserouten in Richtung Süden sowie die Strecken zu den Küstenregionen und Seen.

Unter der Woche dürfte sich die Verkehrslage in den Ballungsräumen weiter verschärfen. Mit zunehmend herbstlichem Wetter steigen immer mehr Berufstätige auf das Auto um. Dadurch nehmen die typischen Staus im Berufsverkehr wieder deutlich zu.

Die größte Staugefahr herrscht jeweils dort, wo gebaut wird. Aktuell ist das an nicht weniger als 1.100 Standorten bundesweit der Fall. Besonders belastet sind insgesamt vor allem folgende Autobahn-Abschnitte:
  • A1 Fehmarn – Lübeck – Hamburg – Bremen – Osnabrück – Dortmund – Köln
  • A2 Dortmund – Hannover – Braunschweig – Magdeburg
  • A3 Oberhausen – Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau
  • A4 Aachen – Köln – Olpe sowie Chemnitz – Dresden – Görlitz
  • A5 Darmstadt – Heidelberg – Karlsruhe – Basel sowie Kassel – Frankfurt
  • A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
  • A7 Flensburg – Hamburg – Hannover – Fulda – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
  • A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
  • A9 Halle/Leipzig – Nürnberg – München
  • A10 Berliner Ring
  • A12 Berliner Ring – Frankfurt (Oder)
  • A45 Gießen – Hagen – Dortmund
  • A61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
  • A99 Autobahnring München
Auch im benachbarten Ausland kann es abschnittsweise voll werden. In Österreich sind die A1 (Westautobahn), die A9 (Pyhrnautobahn), die A10 (Tauernautobahn), die A11 (Karawankenautobahn), die A12 (Inntalautobahn) und die A14 (Rheintal/Walgauautobahn) betroffen. Auf der A13 kommt es durch die Sanierung der Lueg-Brücke zwischen Innsbruck und dem Brenner zu zusätzlichen Behinderungen. Auch auf den Bundesstraßen B197 (Arlbergstraße) und B179 (Fernpassstraße) muss mit Verzögerungen gerechnet werden.

In der Schweiz besteht Staugefahr auf der A1 zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen, auf der A2 auf der Gotthardroute zwischen Basel und Chiasso sowie auf der A3 zwischen Basel und Chur. Auch auf der A13, der San-Bernardino-Route, sind Behinderungen zu erwarten. In Italien müssen Reisende auf der A9/A7 zwischen der Schweiz, Mailand und Genua sowie auf der A22, der Brennerautobahn, mit Behinderungen durch Baustellen und erhöhtem Reiseverkehr rechnen. Bei der Einreise nach Deutschland kann es aufgrund von Grenzkontrollen zu Wartezeiten kommen.
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