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Werk München soll noch dieses Jahr 1.000 E-Trucks bauen
MAN startet Serienfertigung von Elektro-Lkw

MAN
von schweren Elektro-Lkw begonnen
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MAN baut die vollelektrischen und diesel-betriebenen Modelle in einer Mischproduktion auf der gleichen Fertigungslinie. Dort können pro Tag rund 100 Fahrzeuge gebaut werden. Die E-Palette reicht von 12 bis 50 Tonnen und bildet vom Müllsammler bis hin zum Langstrecken-Truck alles ab.
Noch in diesem Jahr sollen die ersten 1000 E-Trucks ausgeliefert werden. Damit könne bei Nutzung von 100 Prozent Grünstrom bis zu 80.000 Tonnen CO2 eingespart werden und damit annähernd die entsprechenden CO2-Emissionen einer deutschen Kleinstadt, jeweils bezogen auf ein Jahr.
Die maximale Kapazität der aus dem Werk Nürnberg zugelieferten Akkus beträgt regulär 534 kWh und damit etwa zehn Prozent weniger als beim Mercedes-Benz eActros 600. Optional verbaut MAN aber auch 623 kWh, die dann für bis zu 740 Kilometer Reichweite gut sein sollen. Hier wurden offenbar perfekte Bedingungen zugrundegelegt, denn MAN berichtet gleichzeitig von einem Durchschnittsverbrauch der bereits in Kundenhand befindlichen knapp 200 Vorserienfahrzeuge von 97 kWh/100km.
Die Münchner, die beim Start der Serienfertigung nicht die ersten waren, sehen sich bei der Variantenvielfalt vorne. Allein beim E-Lkw gebe es über eine Million Konfigurationsvarianten, heißt es. Bei elektrischen Stadtbussen, die seit geraumer Zeit im polnischen Werk in Starachowice hergestellt werden, sei man respektive MAN Marktführer.
