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Alle paar Jahre wieder: Stärker, schneller, teurer
Porsche 911 Carrera S kommt zurück
Porsche
Der Porsche 911 Carrera S ist wieder bestellbar
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Während das Drehmoment unverändert 530 Newtonmeter beträgt, verspricht Porsche eine Reduzierung der Emissionen, ohne dies zu erläutern. Der Normverbrauch von rund elf Litern jedenfalls ist unverändert. Für den übrigen Fortschritt setzen die Ingenieure auf neue Turbolader und eine optimierte Ladeluftkühlung, die nun auf der Vorgängergeneration des 911 Turbo basiert. Der Beschleunigungswert verbessert sich um zwei Zehntel auf 3,3 Sekunden, wenn das optionale Sport Chrono Paket an Bord ist. Die Höchstgeschwindigkeit bleibt bei 308 km/h. Für die Kraftübertragung sorgt das übliche Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe (PDK), die manuelle Box ist auch optional nicht mehr zu haben.
Der Sportwagenbauer avisiert auch eine "deutliche" Erweiterung der Serienausstattung. Mit vertretbarem Aufwand überprüfen lässt sich dies mangels entsprechender Listen des alten Modells nicht, und dass ein Beispiel von Porsche, die Mischbereifung mit 20- und 21-Zöllern, nichts Neues im Carrera S ist, darf stutzig machen. Genannt werden außerdem das im normalen Carrera nicht erhältliche "Porsche Torque Vectoring Plus" (PTV+) sowie die Sportabgasanlage mit Endrohren in Silber. Für negative Beschleunigung sorgt künftig die GTS-Bremsanlage.
Die Keramikbremse bleibt weiter optional, ebenso das überarbeitete aktive Sportfahrwerk inklusive 10 Millimeter Tieferlegung in Kombination mit Hinterachslenkung, das Liftsystem für die Vorderachse, die HD-Matrix-Scheinwerfer und gefühlt eine dreistellige Anzahl weiterer Extras. Dazu gehört auch die "Hintersitzanlage", die als einziges Extra aber auf Wunsch kostenfrei verbaut wird.
Der neue 911 Carrera S ist ab sofort als Coupé und Cabriolet mit Heckantrieb bestellbar, die 4S-Varianten dürften im Jahresverlauf folgen. Die Preise beginnen in Deutschland bei 154.800 Euro für das Coupé. Das Cabriolet kostet ab 169.000 Euro.

