Marken & Modelle Lesezeit ~ 2 Minuten
»Black Edition» ohne Preisvorteil / Marketing-Merkwürdigkeiten
Volvo: Schwarze Sondermodelle für die 40er-Reihe

Volvo
konventionelle XC40 sind jetzt als "Black Edition" zu haben
ANZEIGE
Die Fahrzeuge sind gänzlich in Schwarz gehalten. In Ergänzung zur Lackierung in "Onyx Black" präsentieren sich auch die Außenspiegel und die Fensterumrandungen in Hochglanzschwarz, ebenso das, was Volvo als "Kontrastdach" bezeichnet. Auch Kühlergrill (XC40) bzw. Frontblende (EX40 und EC40) inklusive des Marken-Logos kommen schwarz daher, gleiches gilt für die Modellbezeichnung und den Schriftzug am Heck. Schwarze 20-Zoll-Räder runden das Erscheinungsbild ab.
Im Interieur setzt sich die dunkle – aber nicht schwarze – Farbgebung fort, etwa mit anthrazitfarbenen Dachhimmel und Sitzen, letztere mit hellen Ziernähten.
Die "Black Edition" lässt sich mit den beiden höchsten Ausstattungsstufen Plus und Ultra und mit allen Antriebsvarianten kombinieren. Ausnahme: Der Basis-Elektromotor ist nicht als Ultra zu haben. Die Preise beginnen für den XC40 bei 49.190 bzw. 51.190 Euro, der EX40 startet bei 56.590 bzw. 62.590 Euro, und für den EC40 werden mindestens 58.090 bzw. 63.490 Euro fällig – einheitliche Aufpreise sind nicht die Sache der Volvo-Strategen. Beim EX40 entspricht dies beispielhaft einem Zuschlag von 1.300 Euro. Die Räder kosten demgegenüber regulär 660 Euro extra, die schwarzen Details schlagen demnach rechnerisch mit 640 Euro zu Buche.
Unterdessen sorgt Volvo für Stirnrunzeln in Sachen Marketing: Erst kürzlich hatte der Autobauer wie berichtet die Modellbezeichnungen angepasst und etwa den "XC40 Recharge Pure Electric" sinnvollerweise umbenannt in EX40. Neuerdings verwendet der Autobauer aber die Bezeichnung "EX40 Fully Electric" – allerdings nur stellenweise. In der Preisliste werden "Plus" und "Ultra" dann zu "Dark Plus" und "Dark Ultra", aber auch nicht durchgehend.
