Verkehr & Reise Lesezeit ~ 2 Minuten
Autofahrer sollten Vorsicht walten lassen
Bundeswehr-Konvois in mehreren Bundesländern

Bundeswehr/Dorow
Wochen vermehrt in Mittel- und Norddeutschland unterwegs sein
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Die verschiedenen Militärverbände bewegen sich im Zeitraum 13. bis 18. November von Kasernen in Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt zu Übungsplätzen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen. Die Rückfahrten sind für den 21. bis 29. November geplant.
Die Abfahrtsorte der zeitlich leicht versetzt startenden und fahrenden Fahrzeuggruppen sind die Bundeswehrkasernen in Burg in Sachsen-Anhalt, im niedersächsischen Delmenhorst und im brandenburgischen Beelitz. Zielorte sind zunächst der Truppenübungsplatz im thüringischen Ohrdruf, die Stadt Wolmirstedt sowie die Gemeinde Angern in Sachsen-Anhalt und die Stadt Hagenow in Mecklenburg-Vorpommern. Nach kurzem Aufenthalt fahren die Militär-Fahrzeuge dann weiter nach Trollenhagen sowie zum Truppenübungsplatz Jägerbrück in Mecklenburg-Vorpommern.
Die Militärlaster und Schwertransporttieflader werden von Soldatinnen und Soldaten gefahren, die Strecken führen überwiegend über Autobahnen und Bundesstraßen. Andere Autofahrer sollten hier besondere Konzentration und Vorsicht walten lassen, mit Pannenfahrzeugen rechnen und sich auf lange Kolonnen einstellen.
Ein Überholen und Einscheren in die Kolonne ist - außer in Sonderfällen wie dem Einscheren auf Autobahnen - verboten und auch nicht sinnvoll. In der Regel sind die Konvois schon aufgrund ihrer Fahrzeugart und Lackierung zu erkennen, zusätzlich können die Fahrzeuge eine blaue Flagge tragen, das letzte eine grüne. Ein Konvoi gilt rechtlich als ein Fahrzeug, es darf demnach beispielsweise die gesamte Kolonne bei Rot über die Ampel fahren, wenn anfangs grün war.
