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Abermals Rekordzahlen bei Absatz, Umsatz und Gewinn
Porsche: 80 Prozent Stromer bis 2030

Porsche
Finanzvorstand Meschke blicken in die vollelektrische Zukunft
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Dieses Ziel scheint machbar zu sein, aber doch auch ambitioniert: Zwischen Panamera und Taycan wird die Differenzierung schwierig werden, die 911-Ikone ist bisher noch gar nicht elektrifiziert, und beim Cayenne ist die Entwicklung noch unbekannt. Der neue Macan dagegen und der 718-Nachfolger sollen rein elektrisch erscheinen, wobei im Falle des Macan das bisherige Modell wohl noch eine Zeitlang parallel angeboten werden wird.
Porsche selbst erklärte, man investiere zur Zielerreichung gemeinsam mit Partnern in Premium-Ladestationen und zusätzlich in eine eigene Lade-Infrastruktur. Weitere umfangreiche Investitionen flössen in Kerntechnologien wie Batteriesysteme und Modulfertigungen. Porsche profitiert insoweit auch von der solventen Kundschaft, die überproportional oft ein Eigenheim und damit eine Lademöglichkeit besitzen dürfte.
Die Geschäftszahlen des Autobauers erreichten einmal mehr neue Rekorde und machen das Unternehmen zu einem der weltweit profitabelsten Automobilhersteller. So wurde sowohl beim Umsatz als auch beim operativen Ergebnis ein neues Allzeithoch erreicht. Der Umsatz lag 2021 bei 33,1 Milliarden Euro, das sind 15 Prozent oder 4,4 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr, das operative Ergebnis betrug 5,3 Milliarden Euro entsprechend einem Plus von sagenhaften 27 Prozent oder 1,1 Milliarden Euro. Damit erwirtschaftete Porsche eine operative Umsatzrendite in Höhe von 16,0 Prozent (Vorjahr: 14,6 Prozent). Von den 33.100 Millionen Euro Gewinn hat Porsche bisher eine Million oder 0,003 Prozent für die Ukraine-Hilfe gespendet.
Mit 301.915 Fahrzeugen übertraf der Absatz erstmals die 300.000er-Marke. Erfolgreichste Modelle waren auch bei Porsche die SUV. Der Macan kam auf 88.362 Verkäufe und der Cayenne auf 83.071 Exemplare. Mehr als verdoppelt haben sich mit 41.296 Stück die Auslieferungen des Taycan. Damit übertraf der erste vollelektrische Porsche sogar den Elfer, der mit 38.464 Einheiten aber ebenfalls einen neuen Verkaufsrekord erzielte. Größter Einzelmarkt blieb China mit fast 96.000 Auslieferungen (+8 %). In den USA steigerte die Marke ihren Absatz um 22 Prozent auf über 70.000 Fahrzeuge, auf dem deutschen Heimatmarkt legten die Neuzulassungen um neun Prozent auf knapp 29.000 zu. Auch alle anderen Regionen schlossen im grünen Bereich ab.
