Sicherheit & Umwelt Lesezeit ~ 2 Minuten
Rückgänge auch gegenüber der Vor-Corona-Zeit
Zahl der Verkehrstoten 2021 auf niedrigstem Stand

ACE
– aber es sind noch immer 2.569 zu viele
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Auch im Vergleich mit dem Jahr 2019, dem letzten vor der Corona-Pandemie, ist die Tendenz positiv. Der Rückgang bei den Getöteten beträgt 16 Prozent oder 477 Menschen.
Insgesamt hat die Polizei im Jahr 2021 rund 2,3 Millionen Unfälle aufgenommen. Das waren drei Prozent mehr als 2020. Die Zahl der Unfälle, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden, stieg um zwei Prozent auf rund 258.000 Unfälle, die der reinen Sachschaden-Crashs um vier Prozent auf 2,1 Millionen.
Das Unfallgeschehen 2021 war erneut durch die Corona-Pandemie geprägt. Nach ersten Schätzungen der Behörde führten auch in diesem Jahr unter anderem die (Teil-)Lockdowns, Homeschooling und Homeoffice wie schon 2020 dazu, dass auf deutschen Straßen deutlich weniger Kilometer zurückgelegt wurden als vor der Pandemie.
Detaillierte Ergebnisse liegen für den Zeitraum Januar bis November 2021 vor. Diese zeigen, dass es bei fast allen Verkehrsbeteiligungsarten weniger Getötete im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gab. Den stärksten prozentualen Rückgang gab es bei den getöteten Fahrradfahrern (ohne Hilfsmotor) mit 18 % (-50 Getötete), gefolgt von der Gruppe der Fußgänger mit 14 % (-45 Getötete). Im Gegensatz zum letzten Jahr hat auch die Zahl der getöteten Pedelec-Fahrer abgenommen (-9 % bzw. 12 Getötete weniger). Zudem starben 997 Personen, die mit Pkw unterwegs waren, entsprechend einem Rückgang um sechs Prozent oder 64 Menschenleben. Dagegen ist die Zahl der getöteten Insassen von Güterkraftfahrzeugen um 18 % auf 134 gestiegen.
