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Combo, Rifter, Berlingo, Expert, Zafira & Co. werden ab sofort umgestellt
Stellantis: Hochdachkombis und Vans nur noch mit E-Antrieb

Citroën
verkauft, Gleiches gilt für die Schwestermodelle von Opel und Peugeot
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"Zur Elektrifizierung gibt es keine Alternative", erklärte der neue Opel-Chef Uwe Hochgeschurtz. Seine Marke werde künftig noch stärker durch umweltfreundliche Innovationen punkten. "Ab 2024 gibt es ausnahmslos jedes Opel-Modell auch elektrifiziert – sprich: auch die Nachfolger von Crossland und Insignia." Hochgeschurtz erneuerte die Ankündigung, ab 2028 in Europa nur noch reine E-Autos verkaufen zu wollen. Wichtigstes Modell dabei ist der Astra-e, der 2023 erscheinen soll.
Bei Citroën heißt es, diese Entscheidung sei das "Ergebnis eines verantwortungsbewussten Vorgehens einer innovativen Marke, die für sich in Anspruch nimmt, Akteurin der Energiewende zu sein und ihre Kunden zu einer zukunftsweisenden Lösung führen möchte". Man bleibe seiner Geschichte treu und beweise "Kühnheit im Dienste der Mobilität, die vollständig in den Anliegen der Gesellschaft verankert ist".
Die jetzt umgestellten Hochdachkombis und Großraumvans werden wie ihre Kleinwagen-Pendants Opel Corsa-e/Mokka-e, Peugeot e-208/e-2008, Citroën ë-C4 und DS3 Crossback E-Tense alle vom gleichen umgerechnet 136 PS starken Elektromotor angetrieben. Die Batteriegröße liegt ersterenfalls bei 50 kWh, in den Vans sind auch 75-kWh-Versionen zu haben. Die Norm-Reichweiten betragen je nach Modell und Akku zwischen etwa 280 und 320 Kilometer.
Bei allen drei Marken gilt die Entscheidung für Neubestellungen ab sofort. Bereits vorliegende Order für Verbrenner-Modelle werden noch abgearbeitet. Die Nutzfahrzeug-Varianten sind bis auf Weiteres mit beiden Antriebskonzepten erhältlich.
Die Entscheidung der drei Marken zur Angebotsumstellung kommt überraschend. Auch wenn damit das ein oder andere Fahrzeug weniger verkauft werden wird, dürfte es sich für den Konzern auszahlen: Die Ankündigung vermittelt nicht nur Zukunftsbewusstsein, Entscheidungsfreude und Schnelligkeit, sondern sorgt auch für imagewirksamen höheren E-Marktanteil und niedrigere CO2-Zahlen der Flotte – und spart dank des Einheitsantriebs mutmaßlich auch noch Geld in der Fertigung. Es wird nicht die letzte Meldung dieser Art gewesen sein.
