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Erstmals Oberleitungs-Lkw auf Bundesstraße
Dritte eHighway-Teststrecke ist in Betrieb

Siemens
für Lkw in Baden-Württemberg auf einer Bundesstraße zum Testeinsatz
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Die Oberleitungstechnik von Siemens Mobility mit auf Lkw-Fahrerhäusern montierten Stromabnehmern wird bereits in zwei weiteren öffentlichen Feldversuchen in Deutschland erprobt, die nach anfänglichen Verzögerungen inzwischen "unter Strom" sind. Es handelt sich dabei um Pilotprojekte auf der A 5 zwischen den Anschlussstellen Zeppelinheim/Cargo City Süd des Frankfurter Flughafens und Darmstadt/Weiterstadt sowie auf der A 1 zwischen der Anschlussstelle Reinfeld und dem Autobahnkreuz Lübeck.
Die Kosten im Bereich von gut 25 Millionen Euro werden nahezu vollständig vom Bundesumweltministerium übernommen. Darüber hinaus unterstützt das Bundesverkehrsministerium die Skalierung von Oberleitungen für den Fernverkehr in sogenannten Innovations-Clustern. Die Nationale Plattform Zukunft der Mobilität (NPM) empfiehlt, 300 Kilometer Autobahn in Deutschland bis 2023 mit der Oberleitungstechnologie auszustatten und 4.000 Kilometer bis 2030 zu elektrifizieren, um das Klimaziel von 40 Prozent Treibhausgaseinsparung im Verkehrssektor zu erreichen. Angesichts der hohen Kosten, der wenig verbreiteten Oberleitungs-Technik und der ersten schweren batterieelektrischen Lkw dürfte daraus aber nichts werden.
