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Listenpreise um bis zu 4.800 Euro gesenkt
Nissan Leaf wird günstiger

Nissan
Fördergelder gibt es den Nissan Leaf nun schon ab 23.300 Euro
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Möglich wird die zunächst kundenfreundlich wirkende Maßnahme auch durch eine weniger kundenfreundliche Reduzierung der Ausstattung. So fährt der Leaf in der neuen Basisversion mit dem merkwürdigen Namen "Visia Option" künftig ohne Leder am Lenkrad, mit mickrigen Stahlfelgen, schlechterem Ladeanschluss und ohne Nebelscheinwerfer vor. Auch das Multimediasystem mit Navigation, Telematikfunktionen, Handy-Anbindung, Sprachsteuerung und DAB-Funktion ist nicht an Bord.
Diese von vielen sicher als selbstverständlich erachteten Zutaten bleiben künftig dem "Leaf (ZE1)" vorbehalten, den Nissan weiterhin mit dem nicht gerade zum Portemonnaie-Zücken anregenden Zusatz "MY 19" (Modelljahr 2019) verkauft. Statt 36.800 Euro werden hier nun 33.200 Euro aufgerufen. Soweit erkennbar, ist die Ausstattung nahezu gleich geblieben. Bei den höherwertigen Varianten "N-Connecta Option" und "Tekna Option" fallen die Preise ebenfalls um jeweils 3.600 Euro auf 34.900 bzw. 36.700 Euro.
Auch der stärkere (217 statt 150 PS) und ausdauerndere (Akku mit 62 statt 40 kWh) Leaf e+ wird günstiger, und das sogar um 4.800 Euro. Das Niveau "N-Connecta Option" kostet demzufolge nun ab 39.900 statt 44.700 Euro, das Topmodell "Tekna Option" 41.700 statt 46.500. Zusätzlich gibt es den Leaf e+ nun auch als "Acenta Option" ab 38.200 Euro. Inwieweit sich letztgenannte Variante vom Connecta unterscheidet, ist der insgesamt anstrengenden Preisliste nicht zu entnehmen.
Wie bei Nissan üblich, stehen Sonderausstattungen entweder gar nicht (Visia Option) oder nur in höchst begrenztem Umfang zur Wahl. Viele Annehmlichkeiten sind überhaupt nicht erhältlich. An den Reichweiten von 270 bzw. 385 Kilometern hat sich nichts geändert. Der ADAC hat als reale Werte jüngst 200 und 300 Kilometer ermittelt, womit der Leaf enttäuschend abschneidet.
