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4.000 sparsame und saubere Fahrzeuge für London
BMW wird Autoausrüster der Olympischen Spiele 2012
Das LOCOG hat sich zum Ziel gesetzt, CO2-arme Spiele auszurichten. In diesem Sinne wird BMW ausschließlich Fahrzeuge, die weniger als 120 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen, einsetzen - was für die Münchner in Anbetracht ihrer vergleichsweise geringen Normverbräuche und dem Rückgriff auf Mini eine überschaubare Herausforderung ist. 120 Gramm entspricht einem Verbrauch von rund 5,0 Litern bei einem Benziner und 4,5 Litern bei einem Diesel. Weil aber alle Fahrzeuge und nicht nur ihr Durchschnitt die Grenze erfüllen soll, stehen damit jedenfalls nach heutigem Stand Sechs- und Achtzylinder-Modelle auch für die "hohen Herren" nicht zur Verfügung.
Außerdem will BMW ausschließlich Fahrzeuge einsetzen, die die 2012 noch nicht verbindliche EU6-Abgasnorm erfüllen. Bisher schaffen das nur der 330d und der 730d mit dem optionalen SCR-System. Im Rahmen der Partnerschaft sollen zudem Elektroautos präsentieren werden, erklärte das Unternehmen.
Während der Spiele werden den Athleten im Olympischen Dorf und dem London-2012-Personal außerdem Fahrräder zur Verfügung stehen. In einzelnen olympischen und paralympischen Events kommen zudem BMW-Motorräder zum Einsatz. Ein Teil der Fahrzeuge wird rollstuhlgerecht sein. Zusätzlich wird BMW einige Fahrzeuge so umbauen, dass sie von behinderten Fahrern und Fahrgästen genutzt werden können.
Über die Höhe des finanziellen Engagements machte BMW keine Angaben. Die Münchner hatten sich bereits 2008 bemüht, Fahrzeugausrüster für die Olympischen Spiele in China zu werden, mussten jedoch Volkswagen den Vortritt lassen. Wie berichtet, unterstützt BMW zudem die Bewerbung Münchens für die Olympischen Winterspiele im Jahr 2018.











