Das unabhängige Portal rund um Automobil & Verkehr
+++   Wir machen Sommerpause   +++
Dienstag, 29. September 2026
Autokiste-Logo
Zur Startseite
Marken & Modelle Lesezeit ~ 2 Minuten

ID.4 und ID.5 werden endlich abgelöst

VW ID.Tiguan steht vor dem Start

Bevor in wenigen Tagen die Hüllen endgültig fallen, verschickt VW Fotos des neuen Elektro-SUV und bestätigt erstmals offiziell, was die Spatzen schon seit über einem Jahr von den Dächern pfeifen: ID.4 und ID.5 werden zum ID.Tiguan. Es lohnt sich.

VW ID.Tiguan steht vor dem Start
Volkswagen
Noch mit Tarnbeklebung: Mit deutlich verändertem Auftritt ersetzt der VW ID.Tiguan den ID.4 und ID.5
ANZEIGE
VW setzt seine neue alte Namensstrategie fort. Nach "ID. Polo" und "ID. Cross" kommt Anfang 2027 der neue "ID. Tiguan" auf den Markt. Der etablierte Name, den fast jeder ohne das in Texten völlig verwirrende Leerzeichen schreiben dürfte, solle Kunden Orientierung bieten und stehe als starke Produktmarke für ein klar definiertes Fahrzeugkonzept, heißt es zur Begründung.

Das neue Modell wird nicht nur den ID.4 ablösen, sondern auch den ID.5. Wer ein E-SUV-Coupé will, kann dieses weiter bei Škoda und Cupra bekommen. Der bekannte Tiguan mit Verbrennungs- und Hybridantrieben wird natürlich weiterhin parallel angeboten. Der Autobauer hat kurz vor der offiziellen Premiere nun Bilder des mit Camouflage-Folierung versehenen Wagens veröffentlicht, jenes Wagens, den bestimmte Influencer schon vor Wochen abfilmen durften.

Der neue ID.Tiguan ist dabei mehr als nur ein ID.4-Facelift: VW hat nicht nur die Front- und Heckpartie an das neue Designkonzept von ID.Polo & Co. angepasst, sondern darüber hinaus auch die Seitenpartie teilweise neu gestaltet: Der bisherige Dachbogen entfällt, stattdessen gibt es im Bereich der C-Säule eine Haifischflossen-Optik wie beim T-Roc und ein schöner gezeichnetes drittes Seitenfenster.

Auch sind die Türen unten unauffälliger bzw. gerader gezeichnet, der "Buckel" an der A-Säule verschwindet, die bisher runden Radhäuser erhalten eine leicht eckigere Kontur – und nicht zuletzt bekommt der ID.Tiguan die gleichen Türgriffe wie sein Verbrenner-Pendant: Bügeltürgriffe, die manuell bedient werden, die sicherer im Falle eines Unfalls sind und in die man die Hand richtig herum stecken kann. Wie bei allen neuen VW gibt es aber nicht mehr die jahrelang übliche Schlossabdeckung.

Im Interieur erwarten wir ein Ambiente, was prinzipiell ebenfalls der ID.Polo-Vorgabe entspricht, in Details aber natürlich der höheren Fahrzeugklasse angepasst ist. Vor allem die neue Bildschirm-Positionierung, die Rückkehr einer Tastenreihe und ein endlich halbwegs großes Kombiinstrument mit schöner Integration sind erwähnenswert.

Apropos höhere Fahrzeugklasse: Der neue ID.Tiguan wirke wie ein Fahrzeug der nächsthöheren Fahrzeugklasse, erklären die Wolfsburger. Und das ist gar nicht mal so sehr übertrieben wie man das sonst von entsprechenden Verlautbarungen kennt. Bleibt die Frage, warum der ID.4 jemals so abgenickt wurde – und danach noch so lange ertragen.

Der ID.Tiguan sortiert sich konzernweit vor allem zwischen Škoda Elroq und Peaq ein. Genau wie bei diesen erwarten wir auch beim ID.Tiguan großen Kundenzuspruch trotz des hohen Preisniveaus. Und wer sich mit dem ID.4 anfreunden kann, wird sich demnächst auf dem Gebrauchtmarkt über Preisabschläge freuen dürfen.
text  
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB
ANZEIGE