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Dienstag, 13. Oktober 2026
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Feiertag am Samstag sorgt nicht für zusätzlichen Reiseverkehr

ADAC-Stauprognose für das Wochenende 02.-04.10.2026

Da der Tag der Deutschen Einheit dieses Jahr auf einen Samstag fällt, gibt es kein verlängertes Wochenende und somit auch keinen zusätzlichen Feiertagsreiseverkehr. Die Staugefahr auf den Autobahnen nimmt damit weiter ab.

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Am kommenden Wochenende dürfte es auf den Fernstrecken in Deutschland so ruhig zugehen wie lange nicht. Das bedeutet aber nicht automatisch freie Fahrt überall, denn speziell bei gutem Wetter wird der Ausflugsverkehr noch einmal für Belastungen sorgen. Die Ziele hierfür sind neben dem Alpenraum auch die Mittelgebirge, Seen und im Norden die Küsten. Die Bautätigkeit auf den Autobahnen bleibt hoch: Bundesweit gibt es derzeit rund 1.000 Baustellen, die für Behinderungen und Engpässe sorgen.

Zusätzliche Verkehrsbelastungen bestehen weiterhin wegen des Oktoberfests in und um München sowie wegen des Cannstatter Wasens in der Region Stuttgart. In Bremen finden von Freitag bis Sonntag die zentralen Feierlichkeiten zum 3. Oktober statt.

Besonders belastet sind laut ADAC insgesamt folgende Autobahn-Abschnitte:
  • A1 Fehmarn – Lübeck – Hamburg – Bremen – Münster – Dortmund – Köln
  • A2 Dortmund – Hannover – Braunschweig – Magdeburg
  • A3 Oberhausen – Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau
  • A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe sowie Chemnitz – Dresden – Görlitz
  • A5 Heidelberg – Karlsruhe – Basel sowie Kassel – Frankfurt
  • A6 Mannheim – Heilbronn
  • A7 Flensburg – Hamburg – Hannover – Fulda – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
  • A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
  • A9 Halle/Leipzig – Nürnberg – München
  • A10 Berliner Ring
  • A96 Lindau – München
  • A99 Autobahnring München
Auch auf den wichtigen Transitstrecken im benachbarten Ausland ist teilweise mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen. In Österreich betrifft dies insbesondere die A1 (Westautobahn), die A9 (Pyhrn-Autobahn), die A10 (Tauernautobahn), die A11 (Karawankenautobahn) und die A12 (Inntalautobahn). Auf der Brennerautobahn zwischen Innsbruck und Brenner sorgt unter anderem die Sanierung der Lueg-Brücke für Behinderungen. Ebenfalls staugefährdet ist die Fernpass-Bundesstraße (B 179).

In der Schweiz sind insbesondere die A1 zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen, die A2 zwischen Basel und Luzern sowie zwischen Chiasso und dem Gotthard, die A3 zwischen Basel und Chur und die A13 zwischen Bregenz und Chiasso auf der San-Bernardino-Route betroffen. In Italien besteht Staugefahr auf der A9/A7 zwischen der Schweiz, Mailand und Genua sowie auf der A22 Brennerroute. Bei der Einreise nach Deutschland kann es aufgrund von Grenzkontrollen zu Wartezeiten kommen.
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