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Probleme mit Zulieferer-Bremse und Absatzschwäche in China
Gewinnwarnung bei BMW

BMW
Wolken über dem BMW-Vierzylinder auf
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Als Grund nannte der Vorstand um Chef Oliver Zipse heute einerseits Probleme mit einem integrierten Bremssystem eines Zulieferers. Dies sorge aktuell für Auslieferungssperren und für "technische Maßnahmen". Betroffen hiervon seien insgesamt mehr als 1,5 Millionen Fahrzeuge, die zusätzlichen Kosten beziffert der Autobauer auf einen hohen dreistelligen Millionenbetrag.
Andererseits führe auch die schwache Nachfrage in China zu der Gewinnwarnung. "Trotz der Stützungsmaßnahmen der Regierung hält die Kaufzurückhaltung weiter an", erklärte ein Sprecher. Und schließlich laufe es auch im Bereich Motorräder schlechter als erwartet. BMW spricht von einer angespannten Markt- und Wettbewerbssituation, die sich auf die Volumen- und Preisrealisierung deutlich auswirke.
Details zu dem problematischen Bremssystem machte BMW Nicht. Medienberichten zufolge geht es um ein System des Zulieferers Continental, das nur bei BMW eingesetzt wird. Die Münchner hatten deswegen bereits einen Rückruf in den USA gestartet.
