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Traditionsreiche Automesse findet nur noch in Katar statt
Genfer Salon ist Geschichte
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Nun gaben die Veranstalter in Form der Stiftung "Comité permanent du Salon international de l\automobile" bekannt, aufzugeben. Es bestünden "zu viele Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit der Automobilindustrie und dem Attraktivitätsverlust der großen europäischen Automobilmessen", um das Risiko einer Zukunftsplanung einzugehen, heißt es zur Begründung.
Das mangelnde Interesse der Hersteller am Genfer Salon in einem schwierigen Umfeld, die Konkurrenz durch die Messen in Paris und München sowie die notwendigen Investitionen, um den Salon am Leben zu erhalten, hätten eine Fortsetzung unmöglich gemacht, so Alexandre de Senarclens, Präsident der Stiftung. Er erklärte auch, die beiden genannten Messen würden von den lokalen Konzernen bevorzugt.
Der Genfer Salon wurde 1905 erstmals durchgeführt. Hunderte von Premieren fanden hier statt. Die Stiftung soll nun aufgelöst werden. Dies hat keinen Einfluss auf die geplante Durchführung des GIMS Qatar, der im November 2025 in Doha seine Tore öffnen soll.
In Europa verbleiben damit nur noch die IAA Mobility in München, die wenig mit einer klassischen Automesse zu tun hat, und der Pariser Salon. Ob sie beide werden überleben können, bleibt abzuwarten. Alle weiteren Messen finden Sie im nachfolgend verlinkten Messekalender.
