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Kompakt-SUV kann sein Alter trotz Modellpflege nicht verheimlichen
Suzuki: Weiteres Facelift für den Vitara
Suzuki
Der Suzuki Vitara fährt in die letzte Runde
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Suzuki spricht auch von Änderungen an Scheinwerfern und Kotflügeln, die aber auf den Fotos nicht erkennbar sind. Gab es bisher vier Uni-Lackierungen und sechs Zweifarb-Varianten, sind es künftig jeweils fünf; zwei Lacke sind dabei neu. Die Seitenansicht und wohl auch die Heckpartie, von der noch kein Bild vorliegt, bleiben unverändert.
Im Interieur ist ein von spärlichen sieben auf kleine neun Zoll gewachsener Zentralbildschirm die wichtigste Neuerung. Das System unterstützt nun auch die kabellose Nutzung von Apple CarPlay und Android Auto.
Mit dem Facelift hält "Suzuki Connect" Einzug in den Vitara. Die Smartphone-App und die damit verbundenen Services ermöglichen einen Fernzugriff auf das Fahrzeug inkl. Standort-Suche, Geofencing- und Sperrstunden-Alarm, Fahrthistorie und Status-Infos.
Suzuki hat außerdem die Assistenzsysteme überarbeitet und an die neuen Regularien angepasst. Dies betrifft u.a. einen optimierten Notbremsassistenten, eine nun kamerabasierte Müdigkeitsüberwachung, den neuen Abstandstempomaten und die Tempolimit-Warnung.
Motorseitig gibt es keine Änderungen. Zur Wahl stehen der Vollhybrid mit 102-PS-Benziner und 33-PS-Elektromotor (Systemleistung 115 PS) mit einem automatisierten Sechsganggetriebe sowie der Mildhybrid mit 1,4-Liter-Turbo, 129 PS und konventionellem Schaltgetriebe. Beide Varianten lassen sich mit Allradantrieb koppeln.
Die neuen Preise sollen erst zur Markteinführung im Sommer bekanntgegeben werden, aber dass hier nicht viel Luft nach oben ist, liegt auf der Hand. Das Basismodell mit spärlicher Ausstattung dürfte weiterhin rund 26.000 Euro kosten und das Hybrid-Allrad-Topmodell bei unter 35.000 Euro starten.
Hohe Rabatte sollten sich realisieren lassen, denn der Vitara ist zwar Suzukis erfolgreichstes Modell in Deutschland, aber trotz Modellpflege und offensichtlicher Erfüllung der neuen Cybersicherheits-Vorschriften alles, nur nicht auf der Höhe der Zeit. Ob Matrix-Licht, Fernlicht-Assistent, Anhängekupplung, Digitalinstrumente, Soundsystem, elektrische oder belederte Sitze, Fahrmoduswahl, Mittelairbag, Seitenairbags hinten, elektrische Handbremse, Haifisch-Antenne, Zwei-Zonen-Klima, USB-C-Buchsen oder ein 360-Grad-Kamerasystem – alles nicht zu haben. Und zu allem Überfluss haben die Japaner nun auch noch die analoge Uhr im Armaturenbrett und die Nebelscheinwerfer gestrichen.

