Sicherheit & Umwelt Lesezeit ~ 2 Minuten
Zulieferer Continental zeigt kompakte Beamer-Einheit
Nahfeld-Projektion für mehr Sicherheit am Fahrzeugheck

Continental
die Sicherheit von schwächeren Verkehrsteilnehmern verbessern
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"Bei der Nahfeld-Projektion werden Warnhinweise, Fahrzeug-Abmessungen oder laufende Richtungsänderungen im direkten Umfeld des Fahrzeugs auf den Boden projiziert", erklärt Maximilian Austerer, Leiter Innovation Lichtsysteme bei Continental Automotive. "So erkennen andere Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer rechtzeitig, in welche Richtung sich das Fahrzeug gleich bewegen wird." Dynamische Blinker- und Rückfahrprojektionen am Heck eines Fahrzeuges sollen beispielsweise helfen, anderen in der Nähe einen Richtungswechsel oder ein Ausparkmanöver zu signalisieren.
Der Einsatz der Mikro-LED-Technologie ist dabei ein neuer Ansatz, den Continental gemeinsam mit Kunden weiter ausbauen will. Mit dem für die volldynamische Projektion eingesetzten Projektionsmodul lassen sich Inhalte mit einer Auflösung von 16.000 Pixeln auf den Boden projizieren. Da der Mikro-LED-Chip einen theoretischen maximalen Lichtstrom von 10.000 Lumen aufweist, sind die sicherheitsrelevanten Hinweise immer dann besonders gut sichtbar, wenn die Situation für andere Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer besonders unübersichtlich ist, zum Beispiel in Parkhäusern oder in der Dämmerung.
Das von Continental entwickelte System umfasst neben dem Mikro-LED-Modul auch alle anderen systemrelevanten Komponenten wie die Leistungsversorgung und die Grafikverarbeitung - alles zusammen einer würfelförmigen Box mit gerade einmal fünf Zentimetern Kantenlänge.
Kompakt und halbwegs günstig in der Umsetzung – dass die Technik in nicht allzu ferner Zukunft in Serie kommt, ist anzunehmen. Die Autobauer werden sie dann auch für das nutzen, was man Kundenbindungsfunktion nennt: etwa für einen Lichtteppich, der zusammen mit den Rückleuchten Willkommensbotschaften auf den Boden beamt.
