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Mautkosten in der Schweiz und in Slowenien unverändert
Österreich-Maut 2023: Doppelter Aufschlag zum Vorjahr

ADAC
die Vignette in der Schweiz dagegen ist preisstabil
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Die österreichischen Vignettenpreise wurden für 2023 laut ADAC deutlicher als üblich – genauer: doppelt so hoch wie im Vorjahr – angehoben, mit rund drei Prozent darf der Aufschlag in der aktuellen Situation aber als gemäßigt gelten. Die Pkw-Jahresvignette verteuert sich um 2,60 Euro auf nun 96,40 Euro, die Variante für zwei Monate kostet künftig mit 29 Euro 80 Cent mehr als bisher, und das 10-Tages-Pickerl steigt um 30 Cent auf 9,90 Euro.
Auch Motorradfahrer müssen tiefer in die Tasche greifen: Die Jahresvignette kostet nun 38,20 (+ 1 Euro), die Zwei-Monats-Vignette 14,50 (+ 40 Cent) und die 10-Tages-Vignette 5,80 Euro (+ 20 Cent). Vorsicht ist bei unseriösen Online-Anbietern geboten: Sie rufen teilweise mehr als das Doppelte auf.
Auf folgenden Autobahnabschnitten in Österreich wird keine Maut verlangt. Diese Streckenabschnitte sind für Reisende aus Deutschland von besonderer Bedeutung:
- Tirol: Inntalautobahn A12 (zwischen der Staatsgrenze bei Kufstein und der Anschlussstelle Kufstein-Süd)
- Land Salzburg: Westautobahn A1 (zwischen der Staatsgrenze am Walserberg und der Anschlussstelle Salzburg-Nord)
- Vorarlberg: Rheintal/Walgau-Autobahn A14 (zwischen der Staatsgrenze bei Hörbranz und der Anschlussstelle Hohenems)
- Oberösterreich: Linzer Westring A26 (noch in Bau)
Die Slowenien-Maut ist nur digital verfügbar. Auch hier gibt es keine Änderungen bei den Preisen für die "E-Vignetten" gegenüber dem Vorjahr: Für Pkw kosten die Jahresvignette 110 Euro, ein Monat schlägt mit 30 Euro und eine Woche mit 15 Euro zu Buche. Für das Motorrad wird bei Jahres- und Wochenticket die Hälfte fällig, für 30 Euro bekommen Biker nicht einen Monat, sondern ein halbes Jahr. Die Jahresvignetten sind zwölf Monate ab dem gewünschten Beginn der Gültigkeitsdauer gültig und können bis zu 30 Tage vordatiert werden.
