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Autovermieter plant Bestellung von 100.000+ Elektroautos aus China
Sixt gibt Großauftrag an BYD

Sixt
100.000 E-Autos von BYD kaufen, zunächst den ATTO 3
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Sixt wird dabei der erste Autovermieter sein, der BYD-Fahrzeuge in sein Angebot aufnimmt. Umgekehrt startet BYD mit Sixt erstmals ins Vermietgeschäft. Zunächst werden Sixt-Kunden in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Großbritannien den ATTO 3 nutzen können, ein vollelektrisches Kompakt-SUV mit 150 kW starkem Frontantrieb und etwa 420 Kilometer Reichweite aus einem etwa 60 kWh großen Lithium-Eisenphosphat-Akku.
BYD ist nach den Worten von Sixts Chefeinkäufer Vinzenz Pflanz aktuell der größte Hersteller im Bereich E-Mobilität – Build Your Dreams nimmt man bei BYD gerne wörtlich. Zwar will Sixt auch andere E-Autos bestellen, die Entscheidung ist aber eine Klatsche für die deutsche Autoindustrie, die zwar E-Modelle im Angebot hat, mit diesen aber überwiegend nicht den Markt beherrscht. Koreaner und Chinesen sind hier weiter, selbst der Stellantis-Konzern hat mehr zu bieten als etwa Volkswagen.
Sixts Entscheidung reiht sich damit in eine Reihe von Großaufträgen an ausländische Autobauer ein: Amazon kauft 100.000 Rivian, Hertz orderte die gleiche Menge an Teslas, Google-Tochter Waymo lässt sich 20.000 Jaguar I-Pace liefern, und (deutlich kleiner im Umfang) Coca-Cola fährt Kona.
