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Fünf weitere Bundesländer starten in die Sommerferien
ADAC-Stauprognose für das Wochenende 15.-17.07.2022
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In Richtung Meer oder in den Süden sind jetzt auch viele unterwegs, die sich nicht an Ferientermine halten müssen. Extrem groß ist die Staugefahr auch auf den Zufahrtsstraßen in die Mittelgebirge, die Naherholungsgebiete und Seenlandschaften. Da die Ersten bereits wieder auf dem Nachhauseweg sind, wird es auch auf den Autobahnen in Richtung Norden nicht überall störungsfrei laufen. Damit dürfte es auf den Straßen so voll werden wie seit dem Vor-Corona-Sommer 2019 nicht mehr.
Die Spitzenzeiten auf den Autobahnen sind am Freitagnachmittag, Samstagvormittag und Sonntagnachmittag. Wer dem Stau ein Schnippchen schlagen will, fährt nachts und/oder umfährt die kritischen Abschnitte großräumig auf Bundesstraßen, wenn auch mit höherem Unfallrisiko. Unser Standardbeispiel: Vom Allgäu nach Nürnberg geht es über Kempten - Landsberg - Augsburg - Donauwörth - Weißenburg fast immer schneller als über die hoch belasteten Autobahnen – und ohne das Risiko einer nicht umfahrbaren Vollsperrung. Entsprechende Alternativstrecken bestehen an vielen Stellen.
Auf folgenden Abschnitten besteht die größte Staugefahr (beide Richtungen):
- Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee
- Großräume Hamburg und Berlin
- A 1 Bremen – Lübeck
- A 2 Hannover – Braunschweig
- A 3 Würzburg – Nürnberg – Passau
- A 4 Kirchheimer Dreieck – Bad Hersfeld – Erfurt – Dresden
- A 5 Karlsruhe – Basel
- A 7 Hamburg – Flensburg
- A 7 Hamburg – Hannover und Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
- A 8 Stuttgart – München – Salzburg
- A 9 Halle/Leipzig – Nürnberg – München
- A10 Berliner Ring
- A11 Berlin – Dreieck Uckermark
- A19 Dreieck Wittstock – Rostock
- A 24 Berlin – Hamburg
- A 61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
- A 72 Leipzig – Chemnitz – Hof
- A 93 Inntaldreieck – Kufstein
- A 95 / B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
- A 99 Umfahrung München
An den Grenzen der europäischen Nachbarländer sollten Wartezeiten von rund 60 Minuten eingeplant werden, für Fahrten nach Slowenien und Kroatien, Griechenland und in die Türkei deutlich mehr. Bei der Einreise nach Deutschland sind die drei Autobahngrenzübergänge Suben (A 3 Linz – Passau), Walserberg (A 8 Salzburg – München) und Kiefersfelden (A 93 Kufstein – Rosenheim) besonders staugefährdet.
