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Ferienverkehr sorgt für lange Autoschlangen / Bereits sechs Bundesländer in Sommerferien
ADAC-Stauprognose für das Wochenende 08.-10.07.2022
ADAC
deutschen Autobahnen im Sommerreiseverkehr 2022
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Die Spitzenzeiten auf den Autobahnen sind am Freitagnachmittag, Samstagvormittag und Sonntagnachmittag. Wer dem Stau ein Schnippchen schlagen will, fährt nachts und/oder umfährt die kritischen Abschnitte großräumig auf Bundesstraßen, wenn auch mit höherem Unfallrisiko. Unser Standardbeispiel: Vom Allgäu nach Nürnberg geht es über Kempten - Landsberg - Augsburg - Donauwörth - Weißenburg fast immer schneller als über die hoch belasteten Autobahnen – und ohne das Risiko einer nicht umfahrbaren Vollsperrung.
Auch Urlaubsheimkehrer sollten sich nicht in Sicherheit wiegen, denn die Spuren in Richtung Heimat füllen sich inzwischen ebenfalls.
Auf folgenden Abschnitten besteht laut ADAC die größte Staugefahr (beide Richtungen):
- Fernstraßen zur Nord- und Ostsee
- Großräume Hamburg und Berlin
- A 1 Bremen – Lübeck
- A 3 Würzburg – Nürnberg – Passau
- A 5 Karlsruhe – Basel
- A 7 Hamburg – Flensburg
- A 7 Hamburg – Hannover und Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
- A 8 Stuttgart – München – Salzburg
- A 9 Halle/Leipzig – Nürnberg – München
- A 24 Berlin – Hamburg
- A 61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
- A 93 Inntaldreieck – Kufstein
- A 95 / B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
- A 99 Umfahrung München
An den Grenzen der europäischen Nachbarländer sollten laut ADAC Wartezeiten von rund 60 Minuten eingeplant werden, für Fahrten nach Slowenien und Kroatien, Griechenland und in die Türkei noch deutlich mehr. Bei der Einreise nach Deutschland sind die drei Autobahngrenzübergänge Suben (A 3 Linz – Passau), Walserberg (A 8 Salzburg – München) und Kiefersfelden (A 93 Kufstein – Rosenheim) besonders staugefährdet.

