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Fertigung in Torslanda wird auf E-Autos umgestellt und modernisiert
Volvo: 1 Milliarde für das Stammwerk

Volvo
modernisiert Volvo sein Stammwerk in Torslanda
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Das Geld fließt zu einem größeren teil in das sogenannte Mega-Casting, das Volvo eigenen Angaben zufolge als einer der ersten Automobilhersteller umsetzt: Große Teile der Bodenstruktur werden dabei als ein zusammenhängendes Aluminiumteil gegossen. Dies reduziert das Gewicht und verbessert so die Energieeffizienz und in der Folge auch die elektrische Reichweite der E-Fahrzeuge.
Außerdem sollen in Torslanda die Lackiererei modernisiert werden, es entsteht eine neue Batteriemontageanlage, die Montagehalle wird umgebaut und das Logistikareal renoviert. Außerdem sollen soziale Bereiche und Büros modernisiert werden.
Das Werk Torslanda vor den Toren Göteborgs ist eine der am längsten in Betrieb befindlichen Volvo Fertigungsanlagen: Es wurde im April 1964 vom schwedischen König Gustaf VI. Adolf eröffnet und war lange Zeit die größte Einzelarbeitsstätte des Landes. Im Dreischichtbetrieb arbeiten derzeit rund 6.500 Mitarbeiter im Werk, die jährliche Produktionskapazität liegt bei 300.000 Fahrzeugen.
Erst Anfang des Monats hatte Volvo zusammen mit dem Batteriehersteller Northvolt den Bau einer neuen Akkufabrik in Göteborg angekündigt. Die neue Fertigungsstätte, die bis zu 3.000 Arbeitsplätze schaffen soll, geht voraussichtlich 2025 in Betrieb und ergänzt das geplante Forschungs- und Entwicklungszentrum, das die beiden schwedischen Unternehmen Ende 2021 avisiert hatten. Insgesamt investieren die Partner rund 30 Milliarden Schwedische Kronen (rund 2,9 Milliarden Euro) in die gemeinsame Batterieentwicklung und -produktion. Geleitet wird das neue Produktionswerk vom früheren Tesla-Manager Adrian Clarke.
