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S-Max und Galaxy mit kleinem Akku, E-Motor und VCT-Automatik
Ford: Vollhybrid für die Vans

Ford
jetzt auch mit einem 190 PS starken Vollhybrid-Antrieb an
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Als Energiespeicher dient eine flüssigkeitsgekühlte Lithium-Ionen-Batterie mit gerade einmal 1,1 kWh Kapazität. Auf kurzen Strecken und mit geringem Tempo ist so vollelektrisches Fahren möglich. Die Batterie wird vom Benzinmotor sowie durch regeneratives Bremsen oder beim sogenannten "Segeln" nachgeladen. Während Ford einerseits zunehmend auf vollelektrische Modelle setzt, argumentiert der Autobauer hier noch im alten Sinne: Weil das Auto nicht an eine externe Stromquelle angeschlossen werden müsse, sei der Fahrer unabhängig von Ladestationen oder Reichweitenproblemen.
Sowohl beim sportlicheren S-MAX als auch beim raumoptimierten Galaxy bleiben die Maße im Innen- und Kofferraum den Angaben zufolge unverändert. Dies gilt auch für die siebensitzigen Versionen des S-MAX. Als 0-100-Beschleunigungswert nennt Ford für den S-MAX 9,8 Sekunden, der Normverbrauch beträgt 5,6 Liter. Beim Galaxy lauten die Werte 10,0 Sekunden und 5,9 Liter.
Der S-MAX Vollhybrid steht in den Ausstattungsversionen Trend, Titanium, Vignale und ST-Line sowie als Sondermodell "Edition" zur Verfügung, die Preise beginnen bei 41.490 Euro. Der Galaxy verzichtet wie üblich auf die ST-Line und kostet 2.000 Euro mehr.
Ob der Vollhybrid für die Kunden wirklich eine Alternative zum großen Diesel darstellt, wie Ford es behauptet, scheint zweifelhaft: Der Selbstzünder ist ähnlich schnell und gleich teuer, aber mit 8-Gang-Wandlerautomatik gekoppelt, sparsamer - und optional mit Allrad erhältlich. Letztlich sind sowohl S-MAX als auch Galaxy ebenso wie der Mondeo aber Auslaufmodelle von Ford.
