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Erste größere Änderung seit 57 Jahren
Auch GM hat ein neues Logo

General Motors
in die E-Zukunft. Die Farbverläufe bleiben erhalten
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In einer Mitteilung erläutert GM: Man strebe eine Welt mit "null Unfällen, null Emissionen und null Staus" an. Dazu lanciert der Konzern jetzt eine Wohlfühlkampagne mit dem Namen "Everybody In". Nicht weniger als "die Gesellschaft nach vorne zu bringen" sei das Ziel, so GM-Marketingchefin Deborah Wahl: Es sei nun möglich, "jeden in ein Elektroauto zu bringen".
Technische Basis für diese Ambitionen ist eine Plattform namens Ultium, auf der nicht nur Massenfahrzeuge stehen werden, sondern auch der bis zu 1014 PS starke Geländewagen GMC Hummer. Auch will man das Land der strikten Tempolimits mit elektrischen Hochleistungs-Modellen beglücken, die in rund drei Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen.
Die ambitionierte Rhetorik kollidiert allerdings noch mit der Realität des Marktes: Die Verkaufszahlen von E-Fahrzeugen in den USA bewegen sich um die Zwei-Prozent-Marke - und zwar inklusive der Plug-in-Hybride, die man problemlos mit Benzin auftanken kann und die von vielen Nutzern gar nicht aufgeladen werden. GM hofft nun, dass die kommende Biden-Regierung die schleppenden Verkäufe mit einer Mischung aus Kolbenmotor-Verboten und Subventionen für E-Autos ankurbelt.
Hierzulande spielen die hochfliegenden Pläne des US-Konzerns kaum eine Rolle: 2017 hat sich GM mit dem Verkauf von Opel und Vauxhall fast vollständig aus Europa zurückgezogen, lediglich die Nobelmarke Cadillac zeigt noch Präsenz. Deren Profite beruhen übrigens fast ausschließlich auf dem Escalade, einem Geländewagen der Luxusklasse, der von einem 6,2-Liter-V8 oder einem Sechszylinder-Turbodiesel angetrieben wird.
