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Richard Damm folgt auf Ekhard Zinke
Neuer Präsident beim KBA
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Damm, Jahrgang 1974, ist den Angaben zufolge ein international anerkannter Experte im Bereich der weltweiten Harmonisierung von Vorschriften zur Genehmigung und Überwachung von Kraftfahrzeugen. Unter seiner Mitwirkung wurden die weltweit gültigen Bestimmungen zu Fahrzeugvorschriften zum Abbau von Handelshemmnissen weiterentwickelt. Damm war außerdem Mitglied im Board of Directors des EuroNCAP-Sicherheitsprogramms. Zu seinem Fachgebiet zählten außerdem Fragen der Automatisierung, Vernetzung und Digitalisierung auf EU- und UNECE-Ebene. Aktuell ist er Vorsitzender des internationalen Expertengremiums für automatisiertes und vernetztes Fahren der UN-Wirtschaftskommission für Europa in Genf.
Damm bezeichnete das KBA laut Mitteilung als eine der interessantesten Behörden in Deutschland. Sie könne in den Bereichen Digitalisierung, "Open Data" sowie der Automatisierung und Vernetzung von Fahrzeugen international eine Führungsrolle einnehmen und ihre Fachkompetenz weiter ausbauen. Damm sagte, er wolle die Chancen der Digitalisierung auch dafür nutzen, das KBA bürgernäher zu machen – mit einfacheren Online-Auskünften und transparenten und verständlichen Informationen. Die Behörde stand im Zuge des Diesel-Skandals in den vergangenen Jahren u.a. wegen ihrer überaus zurückhaltenden Informations- und Auskunftspolitik - die womöglich auf entsprechende Weisungen des Ministeriums zurückging - zahlreich in der Kritik.
Scheuer sagte, das Kraftfahrt-Bundesamt sei unter Präsident Ekhard Zinke digitaler, fortschrittlicher und moderner geworden. Es sei "national wie international vernetzt und angesehen" und stehe bei der Marktüberwachung inzwischen an der europäischen Spitze. Diese und andere Weichen habe Zinke in seinen mehr als 27 Jahren im KBA gestellt. "Dafür danke ich ihm von Herzen", so Scheuer.
Das Kraftfahrt Bundesamt wurde 1951 errichtet. Richard Damm ist nach Otto Liegel (1951–1955), Dr. Karl Gerhart Parigger (1955–1974), Heinz Hadeler (1974–1983), Dr. Erika Emmerich (1983–1988), Dipl.-Ing. Wolfgang Barth (1989–2004) und Ekhard Zinke (2004–2020) der siebte Präsident der nördlichsten Bundesoberbehörde Deutschlands.
