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Flächendeckender Einsatz jetzt auch auf Fahrspuren als Pilotversuch
NRW: Warnschwellen vor Autobahn-Baustellen
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| Letzte Warnung Warn- | Straßen.NRW |
| schwellen: Schutz für Autofahrer & Arbeiter | |
Nordrhein-Westfalen hatte als erstes Bundesland schon vor der Aufnahme in die Straßenverkehrs-Ordnung die Genehmigung zum Einsatz der Warnschwellen auf den Fahrstreifen als Verkehrsversuch erteilt. Straßen.NRW-Geschäftsführer Ralf Pagenkopf erläuterte das Projekt: "Im Durchschnitt haben wir pro Jahr durch Unfälle an Tagesbaustellen einen toten und 25 durch Fremdverschulden verletzte Straßenwärter zu beklagen. 2006 sind uns fast im Wochenrhythmus unsere Absperrtafeln bei Unfällen kaputt gefahren worden. Ich hoffe, dass wir diese Zahlen mit der neuen Sicherungsmethode deutlich reduzieren können."
Seit 2005 nutzt Straßen.NRW die Warnschwellen bereits auf dem Seitenstreifen von Autobahnen (Autokiste berichtete). Die positiven Erfahrungen damit und Erkenntnisse aus den Niederlanden, wo Warnschwellen be-reits auf den Fahrstreifen verwendet werden, haben dazu geführt, den Einsatz jetzt im Rahmen des landesweiten Verkehrsversuchs zu erweitern.
Jeweils drei Warnschwellen werden 150 Meter vor der Baustelle versetzt ausgelegt. Bis hier haben die Verkehrsteilnehmer schon mehrere Vorwarnhinweise passiert. Die Schwellen sind drei Zentimeter hoch, 23 Zentimeter breit, zwei Meter lang und mit Reflektoren ausgestattet. Das Überfahren der Schwellen ist für alle Fahrzeugarten unbedenklich.












