archivmeldung Lesezeit ~ 2 Minuten
ÖAMTC: Keine Unfälle, mehr Abstand, weniger hohe Limitüberschreitungen
Erste Bilanz zum Tempo 160-Pilotversuch in Österreich
![]() | |
| Keine Unfälle: | ÖAMTC |
| Tempo 160-Pilotversuch in Österreich | |
Unfälle habe es ausschließlich bei Nacht oder Regen gegeben - doch ohne Tempolimit-Bezug: Zu den betreffenden Zeiten herrschte auf der Probestrecke, deren Tempolimits über Wechselverkehrszeichen gesteuert werden, eine Beschränkung auf 110 oder sogar 80 km/h. "In Summe wurde langsamer und harmonischer gefahren", sagt Matzke.
Den größten Sicherheits- und Umweltgewinn habe das im Testbetrieb verfügte Überholverbot für Lkw gebracht. "Gefährliche Bremsmanöver" hinter ausscherenden Lkw und anschließende Beschleunigungen, bei denen Lärm und Abgasemissionen auf ein Vielfaches stiegen, seien weggefallen, so Matzke, ohne auf die Einschränkungen der Lkw-Fahrer einzugehen.
Die meisten geahndeten Geschwindigkeitsüberschreitungen auf der Teststrecke betrafen Lkw während der Nachtzeit, in der für sie Tempo 60 gilt. "Moderne Lkw sind auf 80 Stundenkilometer verbrauchsoptimiert und bei diesem Tempo meist auch leiser", erklärt Matzke. Daher fordert der ÖAMTC, das praxisfremde Tempolimit 60 aufzuheben, dafür aber Tempo 80 genau zu kontrollieren.
Der zweimonatige, in der Öffentlichkeit umstrittene Pilotversuch auf einem 12 Kilometer langen, zweispurigen Teilstück der Tauernautobahn (A10) zwischen Spittal Ost und Paternion (Kärnten) geht auf eine Initiative des österreichischen Verkehrsministers und Vizekanzlers Hubert Gorbach zurück. Umfangreiche Informationen zu diesem Projekt finden sich auf der nachfolgend verlinkten Website.












