Das unabhängige Portal rund um Automobil & Verkehr
Dienstag, 21. November 2017,

Verkehr & Reise

Notrufnummern in Europa

In Deutschland sind Notrufsäulen an Fernstraßen weitgehend flächendeckend vorhanden
Junge hübsche Frau an Notrufsäule
Fotolia / Peter Atkins
Die Einführung der "112" als allgemeiner Festnetz-Notrufnummer in den Ländern der Europäischen Union hat vier Jahre länger gedauert als eigentlich vorgesehen. Bereits seit 2003 sollte die Nummer für die gesamte EU gelten, doch erst Ende 2007 wurde sie flächendeckend eingeführt.

Seit 2010 gilt die 112 endlich auch in Bulgarien und Estland. Nach wie vor teilweise unterschiedlich ist, ob unter der Nummer Polizei und/oder Rettungsdienst erreichbar ist. Sonderwege gehen hier u.a. Frankreich, Italien, Österreich und Spanien.

Im Rest Europas herrscht weiterhin ein uneinheitliches Nummerngewirr. So haben etwa Mazedonien, Montenegro, Russland und Serbien nach wie vor eigene Notrufnummern abseits des Standards. In den Nicht-EU-Ländern Norwegen und Schweiz ist wenigstens die Polizei unter der 112 erreichbar.

Handy-Nutzer dagegen können stets die 112 wählen. Als Schutz gegen offenbar zahlreiche "Scherz"-Anrufe in den Notrufzentralen ist hierfür inzwischen allerdings in vielen Ländern, so seit 1. Juli 2009 auch in Deutschland, eine funktionierende SIM-Karte im Mobiltelefon Voraussetzung.

Nachfolgend finden Sie die jeweiligen Rufnummern für Polizei und Rettungsdienst sowie weitere wichtige Telefonnummern im Überblick:
Verkehr & Reise
Anzeige





Verkehrsprognose
Aktuell
Kraftstoffpreise