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Dienstag, 16. Juli 2019,
Leichterer Verkauf von Flotten und ins Ausland

StreetScooter erhält Großserien-Genehmigung

Von der Uni-Idee zur Kleinstserie zur Kleinserie zum "richtigen" Hersteller: Streetscooter hat jetzt die behördlichen Auflagen für eine Großserienproduktion erfüllt und die entsprechenden Genehmigungen erhalten. Es wird den Absatz erleichtern.
StreetScooter erhält Großserien-Genehmigung
StreetScooter
Der E-Transporter StreetScooter Work
wird jetzt unter dem Großserien-Siegel gebaut
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Auch wenn ihre Zahl inzwischen vierstellig ist, wurden die Transporter der DHL-Tochter StreetScooter bis zuletzt in Einzelabnahme zugelassen. Jetzt endlich hat der Hersteller aber vom Kraftfahrtbundesamt (KBA) die "EG-Typgenehmigung für Großserien" erhalten. Sie gilt für das kleinste und bisher bekannteste Modell, den WORK.

Für StreetScooter bedeutet die Erteilung einen Meilenstein, kann das Aachener Unternehmen nun auch große Flottenaufträge und/oder die internationale Nachfrage bedienen. Die Zulassungserlaubnis für Großserien bezieht sich auch auf das EU-Ausland inklusive der Schweiz und Norwegen. Geschäfte wie das über 200 Fahrzeuge für den englischen Milchlieferanten Milk & More sind so künftig wesentlich einfacher abzuwickeln. DHL erhofft sich Bestellungen u.a. von ausländischen Paketdiensten. Auch die StreetScooter-Zulassung in Nicht-EU-Staaten wird durch die Genehmigung erheblich vereinfacht.

Ende Mai 2018 hatte StreetScooter neben der Produktionsstätte Aachen ein weiteres Werk in Düren eröffnet und die Jahreskapazität so auf bis zu 20.000 E-Fahrzeuge gesteigert. Das im Oktober in Produktion gegangene neue Modell Work XL hat mit der jetzigen KBA-Genehmigung nichts zu tun. Da es auf dem Ford Transit aufbaut und auch bei Ford vom Band läuft, ist hier sowieso Großserien-Standard vorhanden.
Leserbrief Autokiste folgen date  10.12.2018  —  # 12810
text  Hanno S. Ritter
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB
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