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Dienstag, 22. Mai 2018,
Bis zu zwölf verschiedene Autos pro Jahr bei fixer Mietrate

Mercedes me Flexperience: Stern on demand

Am Wochenende das Cabriolet fahren, im Winter das SUV, werktags den Kompakten, im Urlaub einen Kombi: Dieses Modell des flexiblen Fahrzeugbesitzes wollen immer mehr Autohersteller ihren Kunden ermöglichen. Jetzt hat Mercedes einen entsprechenden Testlauf angekündigt.
Mercedes me Flexperience: Stern on demand
Daimler
Bis zu zwölf Mal im Jahr via App
das Auto tauschen: Mercedes me Flexperience
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Ein Benz für alle Fälle: "Mercedes me Flexperience" heißt ein neues Angebot von Mercedes-Benz und Daimler Financial Services, mit dem der Autobauer einen weiteren Schritt auf dem Weg zum integrierten Mobilitätsanbieter gehen will. Nutzer können anstelle von Kauf, Leasing oder Finanzierung ihr Auto künftig mieten - genauer: ihre Autos.

Zu einer monatlich fixen Mietrate für ein Jahr können bis zu zwölf neue Mercedes-Benz Fahrzeuge ausgesucht und gefahren werden. Die Rate umfasst Versicherung, Wartung und Reparaturen bis hin zu Reifen inklusive 36.000 Kilometern pro Jahr. Herzstück des Angebots ist die Mercedes-me-Flexperience-App, mit der der Nutzer das komplette Handling der Fahrzeuge digital abwickeln kann - von der Auswahl inklusive Motorisierung und Ausstattung bis hin zu Abholung und Rückgabe des Fahrzeugs.

Basierend auf Mercedes-Benz Rent, dem Mietangebot der Mercedes-Benz-Bank, ist Mercedes me Flexperience ein weiteres Mobilitätsangebot, das von Lab1886, der Innovationsschmiede der Daimler AG und Daimler Financial Services, entwickelt und umgesetzt wird. Pilotversuche starten demnächst mit zwei der größten Autohandelsgruppen innerhalb des deutschen Mercedes-Vertriebs, mit Beresa und Lueg. Mit dem neuen Angebot sollen bestehende und neue Kunden gleichermaßen angesprochen werden.

Wie hoch die Rate mindestens ausfällt, hat Daimler noch nicht verraten. Und auch eine Lösung für die beiden Hauptprobleme solcher Dienste ist nicht in Sicht: Wer hohe Ansprüche an die exakte Ausstattung seines Wagens hat, ist hier ebenso verkehrt wie derjenige, der sein Auto personalisieren möchte. Damit ist weniger Tuning und dergleichen gemeint, sondern schlicht auch der Inhalt von Handschuhfach bis Kofferraum-Keller: Jedes Mal alles umzuräumen, ist eher nicht so modern.
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text  Hanno S. Ritter
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB