archivmeldung Lesezeit ~ 2 Minuten
Kompakt-SUV mit mehr Sicherheit, neuem Top-Benziner und modifizierter Front
Facelift Dacia Duster: Noch mehr Auto fürs Geld
Im Innenraum fällt das Auge auf einen neuen Instrumententräger, der im Grundsatz aus dem Sandero und Lodgy bekannt ist. Die Bedienung der elektrischen Fensterheber wandert von der Mittelkonsole in die Türen, neue Vordersitze sollen den Komfort verbessern, und die Rückbank erhält eine verstärkte Lehne. Dazu kommen neue Sitzbezüge, darunter eine Lederpolsterung, sowie dunklere Interieurfarben.
Erstmals ist für den Duster das Multimedia-Navigationssystem Media-Nav von Zulieferer LG bestellbar, das im Autokiste-Test auf breiter Front überzeugte. Neu bei den Optionen sind zudem Parksensoren hinten und der markentypisch unpraktisch zu bedienende Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer. Ebenfalls neu: Der elektrische Fensterheber für den Fahrer verfügt über eine Impulsschaltung, nach dem Anfahren verriegeln sich automatisch die Türen, und die Gepäckraumabdeckung ist jetzt stabiler ausgeführt. Auch die Schalldämmung wollen die Ingenieure optimiert haben. In Sachen Sicherheit verfügt der Duster nun endlich serienmäßig über ESP und Seitenairbags vorne, nicht aber über Kopfairbags. Auch eine Außentemperaturanzeige hält Einzug.
Motorseitig gibt es einen neuen Top-Benziner: Der 1,2-Liter-Vierzylinder kommt auf 125 PS. Das turboaufgeladene, direkteinspritzende und stets an ein manuelles Sechsganggetriebe gekoppelte Triebwerk entwickelt 205 Newtonmeter Drehmoment und verbraucht nach der Norm nur 6,0 Liter, 1,1 Liter weniger als die nach wie vor angebotene 1,6-Liter-Maschine mit 105 PS. Die Diesel (1,5 dCi mit 90 und 110 PS) sowie die LPG-Variante bleiben ebenfalls unverändert.
Trotz der erweiterten Ausstattung hält Dacia an seiner atemberaubenden Preispolitik fest: Der Basispreis lautet auch künftig 10.490 Euro; die anderen Preise liegen noch nicht vor, dürften sich aber ebenfalls nah am bisherigen Niveau bewegen. Wer sich den Top-Allrad-Diesel in maximaler Ausstattung gönnt, landet bei etwa 19.000 Euro. Und auch das ist mehr als ein Schnäppchen.












