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NEF auf Cayenne-Basis mit Seiten-Blitzern und Zisch-Martinshorn
Porsche: Zwei Notarztfahrzeuge für die Feuerwehr Stuttgart
Zwei weiße Cayenne mit dem 3,6-Liter-Sechszylinder (290 PS) wurden von zehn Porsche-Auszubildenden nach den Vorgaben der Feuerwehr umgerüstet. Der Fahrzeuginnenraum musste vollständig umgestaltet werden, um im Fond- und Kofferraumbereich Platz für die komplexe notfallmedizinische Ausrüstung zu schaffen. Darüber hinaus erhielten die Cayenne Sprech- und Datenfunkanlagen, Blaulichtbalken, Martinshörner sowie GPS-Systeme, um den Standort der Fahrzeuge an die Leitstelle übermitteln zu können. Zur medizinischen Ausstattung zählen u.a. EKG, Defibrilator, Beatmungsgerät und eine Kindernotfallausrüstung.
Die Fahrzeuge verfügen über zwei Besonderheiten. So sind die Seitenblinker mit Blaulichtblitzern ausgestattet, mit denen die Fahrzeuge auch für den Querverkehr auffälliger werden. Außerdem wurde das akustische Signal der Martinshörner verändert: Zischgeräusche sollen dafür sorgen, dass vom menschlichen Ohr nun insbesondere im städtischen Umfeld noch besser geortet werden kann, aus welcher Richtung die Rettungskräfte kommen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt, das die Berufsfeuerwehr wissenschaftlich begleiten lassen wird.
Für das Porsche-Ausbildungszentrum sind die beiden Cayenne nicht der erste Spezialauftrag. Für die Werksfeuerwehr und das Gesundheitsmanagement an den Standorten Zuffenhausen, Weissach und Leipzig baute der Berufsnachwuchs mehrere Spezialfahrzeuge, darunter auch NEF für die Betriebsärzte. Und auch zur Flotte der Moskauer Feuerwehr gehört inzwischen ein Cayenne-Rüstwagen.
Trotzdem betonte Vorstand Edig, dass solche Projekte nur in Ausnahmefällen realisiert werden können: "Wir planen nicht, künftig bei Porsche ein eigenes Geschäftsfeld Rettungsfahrzeuge aufzubauen."












