Marken & Modelle Lesezeit ~ 2 Minuten
SUV ab 22.000 Euro
Opel Frontera: Neue Basis zum Kampfpreis

Opel
ANZEIGE
Der Frontera Start bietet nämlich so gut wie nichts an Ausstattung, sieht man von LED-Scheinwerfern, Parksensoren hinten, getönten Scheiben und obligatorischen Assistenzsystemen ab – so wenig, dass Opels PR-Strategen bei der Aufzählung der "vielen praktischen Features" allen Ernstes eine Vertiefung in der Sitzfläche des Fahrersitzes erwähnen.
Eine manuelle Klimaanlage gibt es auch, nicht aber einen Infotainmentsystem. Sogar das Radio muss über das Smartphone verwendet werden. Dazu kommen kleine Stahlräder, ein Plastiklenkrad und Sonnenblenden ohne Spiegel. Gut, dass der Innenspiegel "kippbar" ist, um eine der zahlreichen Merkwürdigkeiten (und Unstimmigkeiten) des Opel-Konfigurators zu zitieren. Außenspiegel und Türgriffe sind schwarz, die Dachantenne so lang wie einst, und Individualisierungsmöglichkeiten praktisch nicht vorhanden: Nicht einmal Mittelarmlehne oder Sitzheizung sind bestellbar.
Doch weil jede Medaille bekanntlich zwei Seiten hat, kann nicht unerwähnt bleiben, dass der Frontera Start schon ab 21.990 Euro zu haben ist. Damit ist er sogar günstiger als ein Corsa, den es aktuell ab 23.340 Euro gibt. Beim Frontera resultiert die Preissenkung gegenüber bisher von immerhin 2.750 Euro aber weniger durch die abgespeckte Ausstattung, sondern vor allem durch den gleichzeitig eingeführten neuen Basismotor.
Es handelt sich um einen nicht hybridisierten 1,2-Liter-Benziner, der dank Turboaufladung 100 PS leistet, das Energieeffizienz-Label E (orange) trägt und mit manuellem Getriebe gekoppelt ist.
Diese Motorisierung bieten die Rüsselsheimer jetzt auch in allen anderen Frontera-Linien bis hinauf zum Topmodell Ultimate an, so dass auch dort die Basispreise fallen – um satte 2.550 Euro. Gleichzeitig lässt sich der "Start" auch mit dem Hybridmotor (nur die 110-PS-Variante) und mit Elektroantrieb (nur der kleinere Akku) kombinieren.
