Den Nutzen von drei verschiedenen Heizsystemen hat der ADAC unter die Lupe genommen. Geprüft wurden elektrische
Vorwärmsysteme, Standheizungen und Wärmespeicher. Überzeugen konnten im Praxistest vor allem die Standheizungen
und die beiden Vorwärmsysteme, der Wärmespeicher dagegen hatte auf die Innenraum- und die Motortemperatur des
Testwagens keinerlei Auswirkungen.
Beide Standheizungen eignen sich, so der ADAC, vor allem für "Laternenparker". Sie dürfen nicht in geschlossenen
Räumen betrieben werden, da ein kleiner Brenner das Kühlwasser für den Motor erhitzt und auch den Innenraum
erwärmt. Positiv: Der vorgewärmte Motor hat in der Startphase bessere Abgaswerte und die Standheizung wirkt auch
im Fahrbetrieb als Zuheizer. Für die elektrischen Vorwärmsysteme benötigt man eine 230V-Steckdose. Eine Art
Tauchsieder erwärmt das Kühlmittel, ein zusätzlicher Heizlüfter den Innenraum. Nachteil: während der Fahrt können
diese Systeme nicht verwendet werden. Der Wärmespeicher besteht aus einem wärmeisolierten Behälter, der während
der Fahrt mit heißem Kühlmittel gefüllt wird. Beim nächsten Starten gelangt dieses wieder ins Kühlsystem. Klingt
gut - einen Nutzen konnten die Tester aber nicht fest stellen.
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