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Samstag, 24. August 2019,
Modifizierte Optik und mehr Ausstattung für 2.000 Euro Aufpreis

Hyundai Tucson kommt als N-Line

Nach dem i30 gibt es jetzt auch den Hyundai Tucson in einer sportlich modifizierten Variante namens N-Line. Das Konzept dürfte auf Zuspruch bei den Käufern stoßen, zumal das Marketing das Angebot recht flexibel gestaltet hat und bei der Preisfindung Bodenhaftung bewahrt.
Hyundai
Den Hyundai Tucson gibt es
jetzt auch als sportlich angehauchte N-Line
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Hyundai bietet den gerade überarbeiteten Tucson ab sofort auch als N-Line an. Die neue Ausstattungslinie reiht sich in der Modellhierarchie zwischen dem schon recht gut bestückten "Style" (u.a. LED-Scheinwerfer, Navigation, Sitzheizung hinten) als vierten und dem "Premium" als künftig sechstem Niveau ein.

Optisch gibt sich der Tucson N-Line an der Front durch einen modifizierten Stoßfänger mit veränderter Tagfahrlicht-Grafik und einen schwarz eingefassten Kühlergrill zu erkennen. Am Heck beschränken sich die Änderungen auf einen schwarzen Dachspoiler. Dazu kommen schwarz lackierte Außenspiegelgehäuse und 19-Zoll-Räder. Der Schweller bleibt unverändert.

Für das Interieur verspricht Hyundai Ledersitze mit roten Ziernähten, die aber ausweislich des Fotos nur Teil-Ledersitze sind. Im Übrigen machen das serienmäßige Sound-System, Alu-Pedalerie und diverse N-Line-Logos den Unterschied, außerdem sind Türverkleidungen und Dachhimmel schwarz ausgeführt.

Motorseitig offeriert Hyundai für den respektive die N-Line die beiden Top-Triebwerke, namentlich den 1,6-Liter-Ottomotor mit 177 PS und den Zweiliter-Diesel mit 185 PS, der neuerdings serienmäßig mit 48-Volt-Mildhybrid-Technik kombiniert ist. Den Benziner gibt es mit Front- oder Allradantrieb und dabei jeweils wahlweise mit 6-Gang-Schaltgetriebe oder 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Beim stets allradgetriebenen Diesel kann anstelle der manuellen Schaltung eine 8-Gang-Wandlerautomatik bestellt werden, die Hyundai selbst entwickelt hat.

Die Preise für den in neun Außenfarben lieferbaren Tucson N-Line beginnen bei 34.550 Euro für den Benziner und bei 41.100 Euro für den Diesel, das sind jeweils 2.000 Euro mehr als für den Style - ein fairer Wert: 1.100 Euro davon entsprechen dem regulären Aufpreis für Räder und Soundsystem, für die restlichen 900 gibt es alle weiteren optischen Modifikationen. Der Preisabstand zum besser ausgestatteten "Premium" (u.a. Assistenzsysteme, Keyless, elektrische Heckklappe) beträgt 800 Euro, 19-Zöller sind dort sowieso Standard.
Leserbrief Autokiste folgen date  21.03.2019  —  # 12920
text  Hanno S. Ritter
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB
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