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Donnerstag, 15. November 2018,
Aufgebrezeltes Sondermodell mit Preisvorteil

Nissan Navara: Neues Topmodell

Nissan begegnet der gewachsenen Konkurrenz im Pickup-Geschäft durch die Schwestermodelle X-Klasse und Alaskan sowie durch den Amarok mit einer neuen Version des Navara. Sie ist allerdings nicht mehr als ein aufgebrezeltes Sondermodell.
Nissan Navara: Neues Topmodell
Nissan
Nissan erweitert das Line-up beim Navara
um das neue Topmodell "N-Guard" mit schwarzen Anbauteilen
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Nissan zeigt auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover ab dem 20. September den Navara N-Guard. Der Hersteller kündigt eine "besonders robuste Version" seines Ein-Tonnen-Pick-ups an und stellt "frische Optik" in Aussicht.

Tatsächlich beschränken sich die Änderungen auf schwarze Anbauteile, die Nissan ringsum verteilt hat, etwa an Kühlergrill, Nebelscheinwerfer-Einfassungen, Außenspiegelkappen, Türgriffen, Heck-Stoßfänger, Trittstufen und Dachreling. Auch die 18-Zoll-Leichtmetallfelgen tragen Schwarz; das Innere der Scheinwerfer und das Glasdach sind dunkel getönt. Die Seitenansicht prägt ein Dekor im unteren Türbereich, das sich unterhalb der Ladefläche fortsetzt. Der N-Guard wird ausschließlich in Metallic- bzw. Perleffekt-Lackierung in grau, schwarz und weiß verkauft.

Im Innenraum fällt das Auge auf Sitze in dunkelgrauem Leder-/Stoff-Bezug. Sie werden akzentuiert durch gelbe Doppelziernähte, die sich auch an der Türverkleidung und den Fußmatten wiederfinden. Die Ausstattung zeigt sich gegenüber dem bisherigen Topmodell Tekna um Glas-Hub-Schiebedach und Anhängerkupplung erweitert.

Motorseitig bleibt es beim 2,3-Liter-Diesel mit 190 PS, der mit manuellem Getriebe oder optional 7-Gang-Automatik kombinierbar ist. Die Preise beginnen bei 43.650 Euro, entsprechend einem Aufpreis zum Tekna von nur 780 Euro. Unter dem Strich verbleibt neben den optischen Änderungen ein Preisvorteil von rund 1.500 Euro für die drei Extras.
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text  Hanno S. Ritter
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB