archivmeldung Lesezeit ~ 1 Minute
Vorerst keine Produktion in den USA geplant
Euro-Schwäche: Audi verschiebt US-Pläne
Audi-Entwicklungschef Michael Dick ergänzte im Gespräch mit dem Blatt: "Eine US-Produktion rechnet sich nicht zum jetzigen Dollarkurs." Audi fühle sich deshalb nicht in Zugzwang, wie BMW und Daimler ein Modell in den USA zu fertigen, unterstrich Stadler. "Wenn wir eine vorhandene Kapazität nutzen, könnten wir in sechs Monaten die Produktion in den USA starten", so der Audi-Chef weiter. Ein Werk auf der grünen Wiese zu errichten dauere drei Jahre.
Firmenbeobachter hatten spekuliert, Audi werde das neue Werk der Konzernmutter VW in Chattanooga (US-Bundesstaat Tennessee) nutzen. Die Ingolstädter Marke liegt in den USA klar hinter BMW und Mercedes. Dieser Rückstand sei jedoch angesichts des schwachen Euro-Kurses zu verschmerzen: "Ich beklage mich jedenfalls nicht über den schwachen Euro", sagte Stadler.











