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Alle Zahlen und Tendenzen in der Übersicht / Mit Herstellerwertung
Marktbericht November 2009: Gut wie lange schon
Die rückläufigen Zuwächse - im Oktober waren es bei den Pkw noch 24 Prozent - und auch der von 61,8 (Oktober) auf 55,1 Prozent gesunkene Privatanteil zeugt aber vom nachlassenden Abwrack-Boom. Geblieben ist der Fokus auf kleine und kompakte Fahrzeuge sowie kleine Vans, der zu einem weiter sinkenden CO2-Ausstoß geführt hat: 153,8 Gramm pro Kilometer beträgt der durchschnittliche Wert aller Pkw-Neuzulassungen. Hierzu beigetragen hat auch der wieder ansteigende Diesel-Anteil (35,0%).
Im Nutzfahrzeugbereich zeichnet sich noch keine positive Veränderung ab. Im November wurden 16,8 Prozent weniger Lkw und 29 Prozent weniger Zugmaschinen zugelassen als vor einem Jahr. Auch die Gruppe der "sonstigen Kfz" ist im Minus, während Busse um 5,8 Prozent zulegen konnten.
Für die deutschen Hersteller war der November ein guter Monat. Bis auf BMW konnten alle grüne Zahlen verbuchen, voran Opel und Volkswagen. Auch Porsche liegt deutlich im Plus. Auffällig bei den ausländischen Marken ist die gute Performance von Renault (+65%) und dem Allianzpartner Nissan (+170%). Renault ist damit bereits nach elf Monaten quasi uneinholbar stärkster Importeur in Deutschland - und das zum 19. Mal in Folge. Schlecht lief es dagegen u.a. für Volvo, Mitsubishi, Lancia, Jaguar, Hyundai, Honda, Daihatsu und natürlich auch für Chrysler/Jeep/Dodge und Saab. Der Anteil von Fahrzeugen aus dem VW-Konzern stieg um einen halben Prozentpunkt auf 36,7 Prozent an.
Auf dem Gebrauchtwagenmarkt war im November eine Aufwärtsbewegung unübersehbar. Alle Fahrzeugarten inklusive Motorrädern, Anhängern und Lkw entwickelten sich positiv. Das Plus beträgt insgesamt 3,7, bei den Pkw 2,6 Prozent. Bezogen auf das Rumpfjahr bleibt es aber bei einem leichten Minus auf 6,39 Millionen Kfz.
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