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Bericht: Werkstattkette streicht weitere 900 Arbeitsplätze
Neue Kündigungswelle bei A.T.U
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| Die Werkstattkette A.T.U. | A.T.U |
| plant weitere Entlassungen | |
Derzeit hat die Kette ein Netz von rund 630 Filialen. Ein A.T.U-Sprecher sagte auf Nachfrage, die Kündigungen liefen "ungefähr auf 650 Mitarbeiter hinaus". Dabei seien aber Teilzeitkräfte nicht mitgerechnet. Filialschließungen im laufenden Jahr wollte der Sprecher nicht ausschließen, derzeit seien solche aber noch nicht geplant. Der Gewerkschaftssekretär befürchtet indes weitere Kündigungen: "Wenn man durch Personalabbau die Filialen schwächt, kann man die Umsatzvorgaben nicht erfüllen, und im Sommer steht die nächste Entlassungswelle bevor."
Die Mitarbeiter selbst wurden von den Kündigungen völlig überrascht. Noch im November hatte der ehemalige VW-Vorstand und jetzige A.T.U-Chef Dr. Michael Kern im Interview mit dem Blatt geäußert, es sei "für 2009 zum heutigen Tag kein Stellenabbau geplant". Auch ein schwaches Wintergeschäft würde keinen Stellenabbau nach sich ziehen, betonte Kern damals und bekräftigte dies auch in der ATU-Mitarbeiterzeitung kurz vor Weihnachten.
Die 1985 von Peter Unger gegründete Kette, die sich in einer im Internet bereitgestellten Unternehmensbroschüre als "Jobmaschine" bezeichnet, war im Sommer 2004 für 1,45 Milliarden Euro von dem US-Finanzinvestor KKR übernommen worden.












