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Mit Optionen 74 % in Porsche-Hand / Beherrschungsvertrag für 2009 angestrebt
Porsche hält fast drei Viertel an Volkswagen
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| 74 Prozent | Porsche/VW|ak |
| Aktienanteil: Porsche beherrscht VW | |
Bei Auflösung dieser cash gesettelten Optionen erhält Porsche die Differenz zwischen dem dann aktuellen Volkswagen-Kurs und dem darunter liegenden Absicherungskurs (dem sogenannten "Strike") ausbezahlt. Die VW-Papiere werden zum jeweils aktuellen Kurs gekauft.
Zielsetzung sei, im Jahr 2009 auf 75 Prozent aufzustocken und damit den Weg für einen Beherrschungsvertrag frei zu machen, so Porsche. Dies setze allerdings voraus, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmten. An dem Fahrplan, noch im November/Dezember 2008 die 50-Prozent-Hürde bei VW zu nehmen, werde unverändert festgehalten.
Porsche hat sich eigenen Angaben zufolge "aufgrund der dramatischen Verwerfungen auf den Finanzmärkten" zu dieser Bekanntgabe entschlossen, nachdem offenkundig geworden sei, dass deutlich mehr Shortpositionen im Markt seien als erwartet. Die Offenlegung solle deshalb den sogenannten Shortsellern - also Finanzinstituten, die auf einen fallenden VW-Kurs gewettet haben oder noch wetten - Gelegenheit geben, ihre Positionen in Ruhe und ohne größeres Risiko aufzulösen.
Die VW-Aktie, von den aktuellen Unruhen an den Börsen sowieso kaum betroffen, schoss zu Handelsbeginn am Montag Vormittag um 69 Prozent nach oben und erreichte 370 Euro. Im Laufe des Vormittags notierte sie sogar bei fast 415 Euro, so viel wie nie zuvor. Als Porsche im Mai 2005 erstmals offiziell bei VW investierte, lag das Papier bei unter 50 Euro.












