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Christoph Weis folgt auf Maike Seeber

Opel Rüsselsheim: Vom Azubi zum Werksleiter

Viele Manager in der Autobranche hüpfen für ihre Karriere von einem zum nächsten Hersteller. Dass es auch anders geht, zeigt ein Opelaner: Er leitet jetzt das Werk, das er einst als Azubi betrat und dann quasi nie mehr verließ – in seiner Heimatstadt.

Opel Rüsselsheim: Vom Azubi zum Werksleiter
Opel
Vom Azubi zum Werksleiter bei Opel in Rüsselsheim: Christoph Weis
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Christoph Weis ist seit heute Chef des Opel-Werks am Stammsitz in Rüsselsheim. Der 41-jährige Wirtschaftsingenieur in der Produktion folgt auf die erst im September 2025 angetretene Maike Seeber, die das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlässt.

Mit Weis übernimmt ein Experte die Leitung des Stammwerks, der Opel seit Jahrzehnten eng verbunden ist: Er startete seine Karriere als Auszubildender im Bereich Mechatronik bereits 2001 – bei Opel in Rüsselsheim, seiner Geburtsstadt. Anschließend verbrachte er seine gesamte Karriere – bei Opel. Einzige Unterbrechung war sein Studium mit dem Abschluss Internationales Wirtschaftsingenieurwesen. 2011 kam er als Betriebsingenieur zurück – zu Opel. Seither war er in verschiedenen Rollen aktiv, zuletzt verantwortete er als "Masterplan Manager" die strategische Ausrichtung und Zukunftssicherung des Werks Rüsselsheim.

Opel-Chef Florian Huettl sagt, Weis sei sowohl ein kluger Stratege als auch ein großer Teamplayer. "Mit seinem klaren Fokus auf fortlaufende Verbesserung wird er unser Werk in Rüsselsheim, das er seit vielen Jahren bis ins kleinste Detail kennt, erfolgreich weiterentwickeln und die richtigen Weichen für die Zukunft des Standorts Rüsselsheim stellen."

Aktuell laufen in der Heimatstadt von Opel, die seit 2023 auch Sitz von Stellantis in Deutschland ist, nur noch der Astra und der DS N°4 in allen Antriebsvarianten vom Band. Inzwischen liegt dem Standort die Zusage für die nächste Astra-Generation vor – was besser als nichts ist und doch nicht gerade als nachhaltige Zukunftssicherung durchgehen mag.
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